Organ für Hirntote US-Ärzte transplantieren erstmals Frau eine Schweine-Niere

OP-Besteck ist am im Mai 2014 in Mannheim (Baden-Württemberg) in einem Operationssaal während einer Operation ausgelegt. In New York haben Ärzte erstmals einem Menschen eine Schweineniere transplantiert.

In New York haben Ärzte erstmals einem Menschen eine Schweineniere transplantiert. Unser Symbolbild zeigt OP-Besteck im Mai 2014 in Mannheim (Baden-Württemberg) in einem Operationssaal.  

Es klingt zunächst befremdlich, könnte jedoch zu einem echten Durchbruch in der Medizin führen. Ärzte haben in den USA erstmals erfolgreich eine Schweine-Niere in einen menschlichen Körper eingesetzt.

New York. Es ist ein echter Meilenstein in der Medizin. Erstmals konnte einem Menschen eine Schweineniere erfolgreich transplantiert werden. Dr. Robert Montgomery, Arzt der Klinikgruppe Langone in New York, hatte drei Jahre auf diesen Moment hingearbeitet. Für den Mediziner und sein Team war es ein echter Durchbruch.

Der Eingriff wurde an einer hirntoten Frau vorgenommen, die ihren Körper der Forschung gespendet hatte. Die Niere wurde der Frau eingesetzt, mit ihrem Blutkreislauf verbunden und schließlich nur noch mit Klammern abgetrennt, wie „USA Today“ nun berichtet.

Wenn die Klammern entfernt werden, würde sich zeigen, ob der Eingriff erfolgreich war. Im schlimmsten Fall würde sich das Organ blau färben, das Immunsystem der Frau würde das fremde Organ angreifen, weil der Körper es abstößt. Wäre dies passiert, hätte es die Mediziner in ihrer Forschung erneut Jahre zurückgeworfen. 

New York: Ärzte setzen Frau Schweineniere ein 

Doch es kam anders und die Operation wurde zum Erfolg. Nachdem Montgomery die Klammern gelöst hatte, wurde das Organ rot, also mit Blut versorgt. Ein gutes Zeichen. Kurz darauf wurde dann auch Urin über die neue Niere produziert. Der Chirurg begann noch im OP-Saal zu jubeln.

Auch zwei Tage nach dem Eingriff funktionierte das Organ weiterhin fehlerfrei. „Es lief noch besser, als ich es mir erhofft habe“, so der Mediziner. 

Das Ergebnis könnte eine Hoffnung sein für die unzähligen Menschen, die weltweit auf ein Spenderorgan warten. Doch bei allem Jubel, es bleiben noch viele Fragen offen.

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Dabei geht es vor allem um die Frage der Langlebigkeit des Organs. Die Erkenntnisse der im September 2021 durchgeführten OP sind zudem noch in keinem Fachmagazin veröffentlicht worden. (mei)

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