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Drama in WiesbadenMann von Zaun durchbohrt – stundenlanges Martyrium kopfüber

Feuerwehr

Copyright: Niklas Treppner/dpa

Die Feuerwehr wurde zu einem seltenen Einsatz gerufen. (Archivbild)

Ein grauenhafter Anblick bot sich zwei Sportlerinnen am Samstagmorgen in Wiesbaden. Sie fanden einen Mann, der verkehrt herum an einer Absperrung hing. Eine Metallstange steckte tief in seinem Bein und er war lebensgefährlich ausgekühlt.

Die Läuferinnen konnten kaum fassen, was sie da am Gitter eines Sportgeländes erblickten. Der Verunglückte war bei Bewusstsein, aber sein Körper war eiskalt. Es wird vermutet, dass das Unglück bereits in den Nachtstunden geschah und er die ganze Zeit dort ausharren musste.

Zaunpfahl drang fast 20 Zentimeter in den Körper ein

Sie wählten umgehend den Notruf. Die Helfer bestätigten später die Situation, wie die dpa meldet. „Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Mann beim Übersteigen eines Zaunes hängengeblieben war“, so die Mitteilung. Die Konsequenzen waren verheerend.

„Dabei zog er sich eine schwere Pfählungsverletzung am Oberschenkel zu. Ein Metallstab hatte sich etwa 15 bis 20 Zentimeter tief in den Oberschenkel gebohrt.“ Für den schwer lädierten Mann muss es die Hölle auf Erden gewesen sein.

Feuerwehr befreit Mann mit Spezialwerkzeug

Die Brandbekämpfer rückten mit Spezialausrüstung an. Sie nutzten einen Bolzenschneider, um das Gitter um die Wunde herum zu durchtrennen. Nur so konnten sie den Mann aus seiner qualvollen Position befreien.

Danach wurde der erheblich verletzte Mann auf einem Spineboard fixiert. Diese spezielle Trage kommt zum Einsatz, wenn Verletzungen an der Wirbelsäule nicht ausgeschlossen werden können, und gewährleistet einen sicheren Abtransport.

Der Patient wurde schließlich „mitsamt dem Zaunstück im Bein“ dem Sanitätsteam übergeben. Er kam sofort in die Notaufnahme einer Klinik. Die ganze Rettungsaktion nahm etwa eine Stunde in Anspruch. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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