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Schock-Studie enthülltSo perfide planten Teenies Terror-Anschläge

Hand hält Smartphone mit angezeigten Inhalten und Hintergrundbildschirm

Jugendliche planen online detaillierte rechtsextreme Anschläge (Symbolbild).

Geheime Chats, perfide Pläne: Teenies planen Terror.

Ein neuer Report zum „Terrorgram“-Phänomen löst große Besorgnis aus. Junge Rechtsextreme nutzen demnach abgeschirmte Gruppen auf Diensten wie Telegram zur Radikalisierung. Die Untersuchung bescheinigt ihnen eine „äußerst gewalt- und terrorbereite“ Haltung. Es bleibt aber nicht bei bloßen Fantasien über Gewalt. Vielmehr arbeiten die Teenager detaillierte Pläne für echte Anschläge aus. Deutschlandweit zählt diese digitale Gemeinschaft wohl Hunderte Mitglieder. Für die Analyse wurden 37 Fälle ausgewertet, die eine bislang unterschätzte Gefahr enthüllen.

Wie erschreckend präzise die Pläne oft schon waren, belegt die Durchsicht von Gerichts- und Ermittlungsakten. Anstatt nur leere Drohungen auszustoßen, tüftelten einige der Verdächtigen mit unglaublicher Sorgfalt an den Terror-Vorhaben. Einen besonders krassen Fall schildert Daniel Köhler, der Leiter der Studie vom Kompetenzzentrum gegen Extremismus: „Sie haben zum Beispiel die Schule, an der sie einen Amoklauf geplant haben, online nachgebaut. Da stimmten teilweise die Zahl der Stühle, die Örtlichkeiten von Besenkammern, dass sie gucken konnten: Wo kann sich da eventuell jemand verstecken? Wo haben sie den besten Schusswinkel?“. Das berichtet „FOCUS online“.

Dass diese Online-Radikalisierung kein Spiel ist, bewies eine Polizeiaktion im Mai 2025. Im Rahmen von Razzien quer durch Deutschland klickten bei fünf Teenagern die Handschellen, die der rechtsextremen Szene angehören sollen. Der furchtbare Vorwurf lautet: Sie sollen Feuer in einem Brandenburger Kulturhaus und in einer Unterkunft für Asylsuchende gelegt haben. Die Verdächtigen waren im Alter von 14 bis 18 Jahren.

Die Untersuchung beleuchtet auch die sozialen Hintergründe der Teenager. Dabei tritt ein klares Schema zutage: Die Gruppe besteht fast ausschließlich aus jungen Männern. Der Innenminister von Baden-Württemberg, Thomas Strobl (CDU), erklärt dazu: „Das sind vor allem Menschen, die aus sehr prekären Haushalten kommen. Es sind Menschen, die zu einem erheblichen Teil psychische Defizite haben“. Diese explosive Mischung steigere die Empfänglichkeit für extremistisches Gedankengut enorm.

Es gibt jedoch auch einen Funken Hoffnung. Der Report macht klar, dass staatliches Handeln etwas bewirken kann. In rund zwei Dritteln der betrachteten Fälle sagten sich die jungen Leute mittlerweile von der extremistischen Welt los. Das Fazit der Studie: Polizeiliche Maßnahmen, Razzien und Strafprozesse haben bei zahlreichen Betroffenen ein Umdenken bewirkt. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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