Eine ganze Ortschaft steht Kopf: Ein Kind (7) kämpfte ums Überleben.
Schock in ÖsterreichMädchen (7) fast verhungert – Eltern in Haft

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Polizeiauto mit Blaulicht auf Landstraße.
Ein schrecklicher Vorfall sorgt landesweit für Entsetzen. In Innsbruck wurde Ende April eine Siebenjährige in kritischer Verfassung in ein Krankenhaus eingeliefert. Es waren die Erziehungsberechtigten selbst, die ihre stark untergewichtige Tochter in die Notaufnahme brachten.
Gegen die Mutter (40) und den Vater (35) wiegen die Anschuldigungen schwer. Ihnen wird vorgeworfen, das Kind misshandelt oder sträflich im Stich gelassen zu haben. Die Behörden gehen davon aus, dass die elterlichen Pflichten über eine längere Phase hinweg „gröblich vernachlässigt“ wurden. Auch ärztliche Betreuung sei der Kleinen, die aufgrund einer Erkrankung daheim beschult wurde, verwehrt geblieben. Die Festnahme erfolgte am 11. und 12. Mai; seither befinden sich beide Erziehungsberechtigte in U-Haft und machen keine Angaben zu den Anschuldigungen. Das berichtet „t-online“.
Ortschef entsetzt: „Völlig unvorbereitet“
Die Details des Martyriums sind erschütternd: Das Mädchen brachte bei der Aufnahme ins Spital lediglich 14 Kilogramm auf die Waage. Ein Vertreter der Anklagebehörde nannte den Zustand des Kindes „massiv abgemagert“ und kritisch. Mittlerweile schwebt die Kleine glücklicherweise nicht mehr in Lebensgefahr, ihre Verfassung gilt als stabil.
Das Zuhause der Familie war eine Ortschaft mit 1.000 Einwohnern in der Gegend des Tiroler Oberlandes; der genaue Ort bleibt aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes ungenannt. Der fassungslose Bürgermeister äußerte sich gegenüber der „Kronen Zeitung“: „Wir sind in einer Schockstarre. Dieser Fall hat uns völlig unvorbereitet getroffen.“
Die Familie habe nach außen hin einen vollkommen normalen Eindruck gemacht, ergänzte der Bürgermeister. Keiner habe die Tragödie hinter der Fassade vermutet. Das Paar hat außerdem einen jüngeren Sohn, der nun auf Anweisung der Behörden anderweitig untergebracht ist. (red)
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