Kurz vor ihrer kirchlichen Hochzeit bekommt Sarah B. die Schock-Diagnose: Sie ist unheilbar krank. Ihr Ehemann empört unterdessen mit seiner unfassbaren Reaktion.
Kurz vor HochzeitFrau bekommt Schockdiagnose – Ehemann sorgt mit Reaktion für Entsetzen

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Für Sarah B. (hier ein Symbolfoto) änderte ein Besuch beim Arzt ihr komplettes Leben.
Im Leben zweier Menschen, die sich gefunden haben, sollte es die schönste Zeit sein. Standesamtlich haben sich Sarah B. und ihr Mann bereits das Ja-Wort gegeben, nun sollen die kirchliche Trauung und eine stattliche Feier folgen. Doch eine Schock-Diagnose wirft alle Pläne durcheinander. Die Reaktion des Ehemannes sorgt unterdessen für Entsetzen.
Mit ihrer Schwester Romina E. plante die zukünftige Braut den wichtigsten Tag ihres Lebens. Die kirchliche Trauung. „Wir kauften voller Vorfreude ihr perfektes Traumkleid. Wir bastelten vieles an der Dekoration selbst“, erinnert sich Romina, die sich nun an RTL gewandt hat. Doch die Vorfreude auf das Fest zerplatzt mit einem Arztbesuch.
Schock-Diagnose kurz vor Trauung: Glioblastom
Sarah B. bekommt eine Diagnose, die selbst den stärksten und glücklichsten Menschen umwerfen und verzweifeln lassen kann: Glioblastom. Die bösartigste Form eines Hirntumors, die bekannt ist. Die Weltgesundheitsorganisation ordnet das Glioblastom dem höchsten Schweregrad zu, den ein Hirntumor erreichen kann.
Die Ärzte rechnen ihr nur sechs Monate zu leben aus. Es folgen mehrere OPs, Bestrahlungen und eine Chemotherapie. Doch als sei das nicht genug, schockiert der standesamtlich angetraute Ehemann mit seiner Reaktion. Er verlässt seine Ehefrau in ihrer schwersten Zeit.
Schwester Romina macht sich große Sorgen. „Meiner Schwester geht es sehr schlecht. Sie hat nach ihrer Diagnose und nach der Trennung noch lange alleine gewohnt und alles eigenständig gemacht und gekämpft.“
Statt der sechs Monate hat sich Sarah B. nun schon zwei Jahre durch die Schmerzen gekämpft. Der Tumor verursacht Hirnödeme, die furchtbare Kopfschmerzen nach sich ziehen. Zudem wird ihr Körper immer schwächer. „Mittlerweile lebt sie im Hospiz. Das nimmt uns als Familie psychisch sehr mit“, berichtet Romina weiter.
Romina B. kämpft für letzte Zeit im Leben ihrer Schwester
Doch Romina will nicht aufgeben und ihrer Schwester die letzte Zeit so einfach und so schön wie nur möglich gestalten. Dafür möchte sie sich auch von gewissen Dingen trennen. Wie dem Brautkleid. Das hänge derzeit bei der Mutter. Doch für die ist es eine große Last, ständig mit der traurigen Reaktion des Schwiegersohnes konfrontiert zu werden.
Deshalb soll das Kleid nun jemand anderen glücklich machen. „Es wäre so schön, wenn dieses Kleid noch seinen großen Auftritt bekommt“, erklärt Romina. Und mit dem Erlös hofft sie, ihrer schwerkranken Schwester eine Freude bereiten zu können. „Wir können zwar keine großen Ausflüge mehr machen, aber vielleicht schön gemeinsam essen gehen. Das wäre toll.“ (jv)

