Eine unglaubliche Panne ist auf einem Friedhof der Mittelmeerinsel Mallorca passiert.
Schock auf MallorcaUnbekannter in Familiengruft bestattet – Angehörige entsetzt

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Familiengrüfte und Kreuze auf einem Friedhof
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Ein echtes Horror-Szenario für eine Familie auf der Baleareninsel Mallorca! „Ein Fremder wurde in einem Grab unserer Familie beigesetzt“, berichtet Jaume Català aus Lloseta. Nach der gruseligen Entdeckung auf dem Friedhof ihres Ortes sind er und seine Gattin Cati Coll schockiert und wütend. Auf eine Aufklärung von den zuständigen Stellen warten sie bereits seit Anfang Mai.
Die Angehörigen sind Eigentümer einer Grabstätte mit vier Kammern, wovon zwei unbelegt sein müssten. „Wir haben die Eigentumsurkunden und sämtliche Unterlagen in Ordnung. Die Abgaben und die Erhaltungsgebühr sind bezahlt“, stellt Jaume Català klar. Jetzt befindet sich aber in einer der freien Nischen eine fremde Person. Dahinter steckt laut Vermutung der Familie eine verhängnisvolle Verwechslung durch einen Bestatter aus der Region um Inca. Das berichtet „Mallorca Zeitung“.
Grausiger Fund durch reinen Zufall
Cati Coll stieß am 28. April rein zufällig auf die makabre Situation, als sie die Ruhestätte ihres Vaters mit Blumenschmuck versehen wollte. An einer der Nischen, die frei sein sollten, bemerkte sie sofort frischen Blumenschmuck. „Das kam ihr seltsam vor, sie ging näher hin und bemerkte, dass auf einer der Grabplatten Spuren von Arbeiten zu sehen waren. Da waren Reste von Gips“, gibt ihr Gatte wieder.
Als seine Gattin am nächsten Tag wieder zum Friedhof kam, wurde ihre Befürchtung zur Gewissheit: Jemand hatte an der Kammer hantiert, ohne Wissen oder Genehmigung der Eigentümer. Ein Telefonat mit dem Bestattungsinstitut in Lloseta schaffte keine Aufklärung – die wussten von keiner Aktion. Der Verdacht richtete sich gegen eine Firma aus dem Umkreis von Inca.
Die Eheleute schalteten den Ortspolizisten ein, der für den Friedhof verantwortlich ist. „Meine Frau war wegen des Ganzen sehr aufgewühlt“, sagt Català. Wenig später meldete sich der Beamte telefonisch und räumte ein, dass es eine Verwechslung seitens des Bestatters aus der Inca-Region gegeben habe. Die verstorbene Person war für eine andere Grabkammer vorgesehen.
Seither lässt aber niemand mehr von sich hören. „Ich wollte mit der Bürgermeisterin sprechen, weil uns niemand etwas sagte“, moniert Català. Man habe ihn im Rathaus vertröstet, aber ein Anruf kam nie. Eine eingereichte schriftliche Beschwerde wurde ebenfalls ignoriert. „Niemand hat sich mit uns in Verbindung gesetzt – weder die Bürgermeisterin noch das Bestattungsunternehmen noch die Versicherung.“
Wer genau in der Gruft bestattet wurde, weiß niemand. Auf dem Grabstein gibt es weder einen Namen noch ein Sterbedatum oder ein Bild. Català unterstreicht, dass die Angehörigen der verstorbenen Person keinerlei Verantwortung für die Lage haben. Die Familie, die davon betroffen ist, verlangt jetzt einen würdevollen Abschluss, volle Transparenz und Vorkehrungen, damit ein derartiger Fall nicht noch einmal passiert. (red)
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