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Hass-Postings im NetzRostocker Unimedizin wirft Oberarzt raus

Der Eingang zur Universitätsmedizin Rostock (Hörsaalzugang im Zentrum für Innere Medizin) in Rostock.

Copyright: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

Der Eingang zur Universitätsmedizin Rostock (Hörsaalzugang im Zentrum für Innere Medizin) in Rostock.

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Skandal an der Rostocker Unimedizin: Ein Oberarzt wurde wegen menschenverachtender Hetze im Netz gefeuert.

Skandal an der Universitätsmedizin Rostock: Die Klinikleitung feuerte einen ihrer leitenden Doktoren. Dem Mediziner wird vorgeworfen, im Internet abscheuliche Hetze verbreitet zu haben – voller Fremdenfeindlichkeit, Menschenverachtung und offener Gewaltfantasien.

Eine auf die Bekämpfung von Hass und Rechtsextremismus im digitalen Raum spezialisierte Initiative hatte den Fall zuvor publik gemacht und Bilder der mutmaßlichen Posts des Mediziners veröffentlicht.

Widerliche Hetze im Web: „Remigrieren oder Lager“

Der Initiative zufolge soll der unter anderem mit Transplantationen befasste Arzt Kommentare wie „Remigrieren oder kremieren“ verbreitet haben. Er sehe „nur Heizmasse“, soll er in einem anderen öffentlichen Beitrag geschrieben haben - gefolgt von dem Zusatz „Remigrieren oder Lager“. Auch vor Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) machte der Verfasser keinen Halt und postete: „Eine Stirn, die man nicht verfehlen kann.“

Remigration ist ein von Rechtsextremen und Anhängern der sogenannten Neuen Rechten genutzter Kampfbegriff. Er dient als eine beschönigende Umschreibung für eine Strategie, die auf die massenhafte Vertreibung von Migranten und Ausländern abzielt. „Kremieren“ und „Lager“ wecken Assoziationen mit der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik, bei der in Lagern wie Auschwitz-Birkenau Millionen Menschen ermordet wurden.

Das Hospital fackelte daraufhin keineswegs lange. Am Mittwoch (26. August) erklärte das Klinikum laut einem Bericht von ntv, die beschuldigte Person direkt zur Rede gestellt und anschließend suspendiert zu haben.

Neben dienstrechtlichen Schritten droht ihm nun handfester Ärger mit der Justiz wegen einer Strafanzeige, wie ebenso die „Ostsee Zeitung“ schilderte. Da das Profil mittlerweile gelöscht worden ist, existiert vorerst keine behördliche Bestätigung jener Aufnahmen. Für den Betroffenen gilt die Unschuldsvermutung.

Uniklinik: „Für uns nicht akzeptabel“

Schon am Dienstagabend äußerte das Führungsteam fassungslos im Netz: „Mit großem Entsetzen nehmen wir die rassistischen und menschenverachtenden Äußerungen, die derzeit auf Social Media kursieren, zur Kenntnis.“

Das Leitungsgremium betonte mit Nachdruck: „Aussagen, die Gewalt gegen Menschen billigen, nahelegen oder androhen, sind für uns nicht akzeptabel. Sie widersprechen fundamental den Werten, für die unser Haus und unsere Mitarbeitenden stehen: Menschlichkeit, Respekt, Verantwortung und der Schutz des Lebens.“ (red mit AFP)

Bildschirmaufnahmen von Überwachungskameraaufnahmen, die auf chinesischen Social-Media-Plattformen veröffentlicht wurden, zeigen Berichten zufolge eine Sturzflut, die am 26. August 2026 den Hafen von Gyirong in der Autonomen Region Tibet heimgesucht hat.
Katastrophale Sturzflut
Dörfer in Sekunden verschwunden, viele Tote, auch Deutsche vermisst