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Hai-Horror am HochzeitstagRiffhai zieht Senior plötzlich unter Wasser – Blut fließt!

Karibischer Riffhai im Wasser.

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Die Guides auf den Bahamas schätzten Karibische Riffhaie als nicht aggressiv ein. (Symbolbild)

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Hai-Horror am Hochzeitstag: Ein Riffhai zieht einen 69-Jährigen auf den Bahamas unter Wasser. Der Mann erleidet blutige Bisswunden.

Ein Schnorchelausflug im Rahmen einer Jubiläumsreise endete am Freitag, 24. Juli, mit einem Schockmoment. Wie das US-Magazin „People“ berichtet, war der 69-jährige John Schweizer aus Niantic im US-Bundesstaat Connecticut mit seiner Ehefrau Marcy und den zwei erwachsenen Söhnen Tom und Joey auf einer Kreuzfahrt unterwegs. Die Familie wollte auf den Bahamas den 40. Hochzeitstag des Paares feiern.

Während einer organisierten Schnorcheltour im Ozean entdeckte Sohn Tom Schweizer plötzlich einen Hai, der unter seinem Vater auftauchte. Kurz darauf zog das Tier den 69-Jährigen für einen Moment unter Wasser und biss ihm ins linke Schienbein sowie in die Hand.

Riffhaie gelten als vergleichsweise harmlos

Bei dem Tier handelte es sich um einen Karibischen Riffhai. Nach Informationen von „People“ hatten die Reiseleiter der Gruppe vor dem Ausflug geraten, direkt ins Wasser zu springen, statt langsam hineinzusteigen. So sollten eventuell anwesende Haie vertrieben werden. Die Guides schätzten Karibische Riffhaie als nicht aggressiv ein.

Statistische Daten des Florida Museum of Natural History, auf die sich der Bericht stützt, zeigen, wie selten solche Vorfälle sind: Weltweit sind bislang lediglich vier Angriffe durch Karibische Riffhaie dokumentiert. Keiner dieser Fälle verlief tödlich.

Erstversorgung und medizinische Behandlung

An Bord des Ausflugsboots kam es zu einer starken Blutung. Die Familienmitglieder reagierten sofort, legten mit Handtüchern provisorische Druckverbände an und versuchten, den Blutverlust bis zur Rückkehr zum Hauptschiff zu begrenzen.

Dort übernahm ein Notarzt die Versorgung der Verletzungen. Laut „People“ verschloss der Arzt die Wunden mit insgesamt 30 Nähten – 26 am Bein und vier an der Hand. Anschließend wurde Schweizer zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus nach Miami gebracht. Weil sein Zustand stabil war und er weiterhin gehen konnte, durfte der 69-Jährige die Klinik bereits nach einem Tag verlassen und die Heimreise antreten.

Hintergrund und Rückkehr

Der pensionierte Finanzberater ist ein erfahrener Angler und hatte in der Vergangenheit im Long Island Sound bereits regelmäßig Kontakt mit Sandtigerhaien. Nach dem Vorfall erklärte Schweizer, künftig nicht mehr mit Haien schwimmen zu wollen.

Bei seiner Rückkehr in seinen Heimatort Niantic wartete eine ungewöhnliche Begrüßung auf ihn: Anwohner empfingen den 69-Jährigen in Haikostümen. (jag)

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