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„Nur Idioten sterben an Covid“  Corona-Leugnerin schreit Menschen in Impfschlange an – jetzt ist sie tot

Eine bekannte QAnon-Aktivistin ist in den USA an Covid-19 gestorben, nachdem sie mehrfach gegen Impfwillige gewütet hatte. Unser Foto zeigt die Covid-Station eines Krankenhauses in New Hampshire.

Eine bekannte QAnon-Aktivistin ist in den USA an Covid-19 gestorben, nachdem sie mehrfach gegen Impfwillige gewütet hatte. Unser Symbolfoto zeigt die Covid-Station eines Krankenhauses in New Hampshire.

Sie war eine bekannte QAnon-Aktivistin und Coronaleugnerin, soll Impfwillige angefeindet haben, hatte in rechten Netzwerken Zehntausende Fans. Jetzt ist sie tot, gestorben nach einer Coronainfektion.

In den USA war die Verschwörungsideologin Cirsten Weldon eine Art Anti-Influencerin, sie nutzte ihre massive Reichweite, um Fehlinformationen und Verschwörungstheorien zu verbreiten. In ihren Videos hat sie zu Gewalt aufgerufen. Und davor gewarnt, sich impfen zu lassen. 

Jetzt ist die Coronaleugnerin tot. Sie ist an einer Coronainfektion gestorben, wie US-Medien berichten. 

Weldon habe sich zuletzt dabei gefilmt, wie sie Menschen anschreit, die in einer Schlange stehen, um sich eine Impfung abzuholen. Sie habe sogar gemeint, „nur Idioten sterben an Corona“. In einem ihrer Videos forderte sie ihre Anhänger dazu auf, den US-amerikanischen Gesundheitsexperten Anthony Fauci „an ein Seil zu knüpfen und aufzuhängen“.

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Coronaleugnerin ging es am Ende schlecht: „Bin sehr, sehr schwach“

Ende Dezember dann habe Weldon Symptome einer Coronainfektion gezeigt und wurde in ein Krankenhaus im US-Bundesstaat Kalifornien eingeliefert, berichtet „Business Insider“. In den Wochen vor ihrem Tod veröffentlichte sie mehrere kurze Clips, in denen sie hustete und kaum Luft bekam. Sie erklärte, dass sie sich erschöpft und unwohl fühle. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich es schaffen würde. Es tut mir leid. Ich bin erschöpft und habe keine ... Ich bin sehr, sehr schwach. Ich habe keine Kraft“, erklärte sie in einem Facebook-Video.

Auf einem ihrer letzten Fotos trägt sie eine Sauerstoffmaske und wird beamtet, sie liegt in einem Krankenhausbett. Es ist der 31. Dezember. „Ich bin fast an einer bakteriellen Lungenentzündung gestorben“, schreibt sie dazu. Gerade bei einem schweren Verlauf kann es zu solch einer sogenannten Pneumonie, einer Lungenentzündung, kommen. Weldon habe eine Behandlung mit dem Medikament „Remdesivir“ abgelehnt.

Wenig später ist sie tot. 

Mehrere QAnon-Aktivisten sind in den USA an Covid-19 gestorben

Nach ihrem Tod sagten prominente QAnon-Influencer, sie seien zu spät eine Intervention, um Weldon aus dem Krankenhaus zu holen. Sie bedrohten das Leben der Mediziner, die sich um die Patientin kümmerten.

Weldon ist nicht die erste QAnon-Aktivistin, die an Covid-19 stirbt. Erst Anfang Dezember starb der bekannte Impfgegner und Moderator Marcus Lamb an Corona, auch er hatte sich in einem christlichen Sender im US-Bundesstaat Texas wiederholt dagegen ausgesprochen, sich impfen zu lassen. Im August erlag Aktivist Robert David Steele dem Virus – er glaubte nicht an die Existenz von Covid-19. (mg)

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