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Oster-Tragödie in ÖsterreichMann richtet Frau hin – und liefert seinen Waffendealer aus

Polizeiauto mit Blaulicht und Notrufnummer 133

Copyright: IMAGO / Daniel Scharinger

Polizeiauto mit Blaulicht und Notrufnummer 133.

Ein unfassbares Verbrechen: Ein Mann ermordet seine Frau auf bestialische Weise.

Eine schreckliche Gewalttat sorgt in Sooß (Niederösterreich) für Entsetzen: Ein 47 Jahre alter Mann soll am Ostersonntag seine von ihm getrennt lebende Gattin (38) umgebracht haben. Laut den Ermittlern suchte er das frühere gemeinsame Haus auf. Als die 38-Jährige die Haustür aufmachte, soll er umgehend mit einer Pistole geschossen haben. Zwei Projektile trafen die Frau. Aber das war noch nicht alles: Danach soll der Mann 42-mal mit einem Schraubenzieher auf die im Sterben liegende Frau eingewirkt haben, bevor er den leblosen Körper in den Garten schleifte und unter Rasenschnitt verbarg.

Im Zuge der polizeilichen Verhöre folgte dann eine unerwartete Entwicklung. Der Verdächtige packte aus und offenbarte, von wem er die Tatwaffe, eine Beretta-Pistole, erhalten hatte. Er nannte den Namen einer Person, von der er die Waffe inklusive Magazin in Wiener Neustadt auf dem Schwarzmarkt gekauft haben will. Das berichtet „t-online“.

Cobra-Einsatz: Mutmaßlicher Waffendealer verhaftet

Auf Basis dieser Aussage schlug am Mittwoch die Spezialeinheit „Cobra“ zu und nahm den mutmaßlichen Waffendealer fest. Bei dem 44-Jährigen handelt es sich um eine polizeibekannte Person. Medienberichten zufolge saß er wegen eines Angriffs mit einer Schusswaffe auf einen Türsteher bereits 18 Jahre in Haft und kam erst vor wenigen Monaten wieder frei. Der Mordverdächtige gab außerdem an, der Waffenhändler habe von seinem Vorhaben gewusst.

Der festgenommene 44-Jährige weist die Anschuldigungen entschieden zurück. Er erklärte, mit illegalen Waffen nichts am Hut zu haben. Vielmehr kehrt er die Behauptung um: Der des Mordes Verdächtige habe versucht, ihm die Pistole anzubieten, was er aber verweigert habe.

Als Grund für die entsetzliche Tat nannte der 47-jährige Verdächtige, er habe seine Kinder vor der „schwarzen Magie“ der Frau bewahren wollen. Nun müssen beide Männer mit einer lebenslangen Freiheitsstrafe rechnen – der eine für Mord, der andere für Beihilfe. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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