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Killerwal in der SeineOrca verirrt sich – jetzt droht ihm ein trauriges Ende

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Ein Orca hat sich vor Wochen in der Seine verirrt. Eine Rettungsaktion des Schwertwales gilt seit Sonntag als gescheitert. Nun droht ihm ein trauriges Ende.

Trauriges Ende für einen seit Wochen in der Seine schwimmenden Orca: Dem verirrten Tier kann wohl nicht mehr geholfen werden. Er leide unter einer weit fortgeschrittenen Pilzinfektion und wird eingeschläfert.

Die Krankheit könne dem Tier großes Leid zufügen, teilte die zuständige Präfektur Seine-Maritime mit Sitz in Rouen am Sonntagabend (29. Mai 2022) mit. Andere geschwächte Säugetiere könnten sich zudem bei dem kranken Orca anstecken. Die Rettungsaktion, die das Tier zum Meer führen sollte, wurde daher abgebrochen.

Orca verirrt sich in Seine: Trauriges Ende für Schwertwal

Doch wie konnte das passieren? Der Forschungsgruppe Meeressäuger (GEEC) zufolge wurde der Wal erstmals Anfang April von der Besatzung eines Trawlers etwa 30 Kilometer vor der normannischen Küste gesichtet. Seitdem wurde der Orca immer wieder entlang der Küste, in der Seine-Mündung sowie selbst rund 60 Kilometer flussaufwärts in der Seine bei Yainville entdeckt.

Üblicherweise seien Orcas eher vor den Küsten Schottlands, Islands und Norwegens zu Hause sowie weiter südlich im Atlantischen Ozean im Golf von Biskaya.

Statt sich Richtung Meer zu bewegen, sei der Orca immer hin und her geschwommen, hieß es von der Präfektur. Bei der Rettungsaktion stellten die Forschenden ein erratisches und desorientiertes Verhalten und kaum Lebhaftigkeit fest. Jetzt droht ihm ein trauriges Ende. (dpa)

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