Die Nasa plant eine permanente Basis auf dem Mond zu bauen.
Nasa plant Mond-RevolutionHunderte Quadratkilometer große Station für Menschen geplant

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Die Nasa hat weitere Details zu ihren Mondplänen bekanntgegeben. (Archivfoto)
Was sich anhört wie eine Geschichte aus Hollywood, ist tatsächlich echt: Die amerikanische Raumfahrtbehörde plant, eine ständige Basis auf dem Mond zu bauen. Und diese Vorhaben sind bereits erstaunlich detailliert.
Mit vollem Tempo verfolgt die Nasa das Ziel, Menschen für immer auf dem Mond anzusiedeln. „Amerika kehrt zum Mond zurück – und dieses Mal, um zu bleiben“, verkündete Nasa-Chef Jared Isaacman bei einer Medienkonferenz. Es ist ein gewaltiges Projekt, das das Potenzial hat, die Zukunft der Menschheit neu zu definieren.
Damit diese Vision Wirklichkeit wird, sollen in den nächsten Jahren zahlreiche Missionen stattfinden. Diese werden Landegeräte, unbemannte Flugobjekte sowie von Menschen lenkbare Rover zum Begleiter der Erde befördern.
Partner aus Wirtschaft und Europa sind dabei
Nur für das laufende Jahr sind drei weitere Missionen ohne Besatzung geplant. Bei der dritten davon ist die europäische Weltraumorganisation Esa involviert. Die Konstruktion der Landemodule übernimmt Blue Origin, die Firma von Amazon-Gründer Jeff Bezos. Für die Drohnen ist Firefly Aerospace zuständig, während die Rover von den Gesellschaften Astrolab und Lunar Outpost stammen.
Ungefähr ab Anfang der 2030er-Jahre soll die Station auf dem Mond dann permanent von Astronauten bewohnt werden können. Und die Ausmaße sind gewaltig: Nach Angaben der Nasa könnte die Anlage eine Fläche von Hunderten Quadratkilometern umfassen – im Grunde eine richtige Stadt auf dem Mond!
Das neue Rennen ins All: Amerika fordert China heraus
Ein Motiv für die überarbeiteten Vorhaben, welche Nasa-Chef Isaacman erst vor Kurzem neu ausrichtete, ist der weltweite Wettbewerb im Weltraum. Ein frisches Rennen zum Erdtrabanten hat begonnen. Chinas erklärtes Ziel, bis 2030 Astronauten dorthin zu schicken, macht es zum Hauptrivalen der Vereinigten Staaten. Russland verfolgt zwar ähnliche Ambitionen, hat aber mit finanziellen Problemen zu kämpfen.
Das „Artemis“-Programm soll die Wiederkehr von Astronauten auf den Mond verwirklichen. Im Rahmen der „Artemis 2“-Mission umrundeten Victor Glover, Christina Koch, Reid Wiseman und Jeremy Hansen als erste Personen seit mehr als einem halben Jahrhundert den Mond.
Diese Mission markiert den nächsten wichtigen Meilenstein, nachdem die „Artemis 1“-Kapsel ohne Besatzung schon erfolgreich eine Runde um den Erdtrabanten gedreht hat. Der Abflug von „Artemis 2“ fand vom Weltraumbahnhof in Cape Canaveral, Florida, statt. (dpa/red)
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