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„Mumpitz“ oder „Rotzlöffel“Junge Leute suchen das „Boomerwort des Jahres“ – die Vorschläge

Verleihung Tiktok-Awards

Copyright: Christoph Soeder/dpa

Tiktoker Levi Penell sucht ältere Begriffe, «die hart gehen».

Von Mumpitz bis Rambazamba: Welches Boomerwort gewinnt?

Der Social-Media-Macher Levi Penell (25) hat eine Mission: Er will wissen, welche Wörter die Jugend mit der Generation ihrer Eltern und Großeltern assoziiert. Deshalb startet er erneut die Suche nach dem „Boomerwort des Jahres“.

„Es ist eine satirische Antwort auf das Jugendwort des Jahres“, sagte Penell gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. „Denn hier hatten wir lange Zeit das Gefühl, die Boomer wollen uns erklären, was die Jugendsprache ist. Und oft waren es dann Worte, die man als Jugendlicher noch gar nicht gehört hat.“

Moment mal, was ist ein „Boomer“?

Junge Leute nutzen den Ausdruck „Boomer“ meist für Personen aus der Elterngeneration. Zusammen mit seiner Gefolgschaft auf Tiktok sowie Instagram fahndet der Hauptstädter nach Ausdrücken, die sie zwar mit älteren Menschen in Verbindung bringen, aber gleichzeitig auch cool finden: „die irgendwie hart gehen, also auf bestimmte Art und Weise auch ganz geil sind“.

Im Jahr 2024 machte der Begriff „Sportsfreund“ das Rennen um das „Boomerwort des Jahres“. Ein Jahr später siegte „Baujahr“ als witzige Umschreibung für den Geburtsjahrgang. Penell filtert aus der Masse an Einsendungen seiner Follower die populärsten Wörter heraus, die dann in die Endabstimmung kommen.

Von „Mumpitz“ bis „Göttergatte“

Die eingereichten Ideen sind echt der Knaller. Ganz oben auf der Liste der derzeitigen Anwärter stehen zum Beispiel „Rotzlöffel“, „Mumpitz“, „Göttergatte“ oder auch „Rambazamba“. Wer kennt das nicht von Mama, Papa oder den Großeltern? Da kommen direkt alte Gefühle hoch.

Aber welches dieser alten Wörter benutzt der Erfinder der Wahl eigentlich privat am liebsten? „Wenn irgendwas ganz schlimm ist, sag’ ich: ‚Das ist ja ausgemachter hanebüchener Unfug‘.“

Das Voting ist im vollen Gange. Man darf gespannt sein, welcher Ausdruck am Ende gewinnt. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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