Schrecklicher Unfall an einem Stauweher an der Marienklausenbrücke in München. Kinder spielten Fußball, als der Ball ins Wasser fiel. Ein Junge wird weiter vermisst.
Freunde müssen alles mit ansehenKinder spielen an Stauwehr Fußball – es endet tragisch

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Ein Rettungshubschrauber steht über dem Stauwehr an der Marienklausenbrücke, bereits am 5.7.2021 war es zu einem Unfall dort gekommen.
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München. Eine Gruppe Kinder hat am Freitagabend (6. August) an einem Stauwehr an der Isar Fußball gespielt. Das ausgelassene Beisammensein nahm jedoch eine tragische Wende, als der Ball ins Wasser fiel.
Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Ein Junge wird auch am Samstag (7. August) noch vermisst. Es besteht keine große Hoffnung mehr, den 14-Jährigen noch lebend zu finden.
Kinder spielen Fußball an Marienklausenbrücke, als Ball ins Wasser fällt
Die Gruppe Jugendlicher hatte am frühen Abend an der Marienklausenbrücke Fußball gespielt. Wie viele Personen genau daran beteiligt waren, ist unklar. Doch nachdem der Ball versehentlich ins Wasser geschossen wurde, sprangen drei Kinder hinterher.
Die Strömung an dem Wehr ist sehr stark. Zwei Jugendlichen gelang es, sich zurück an Land zu retten. „Ein 14-jähriger junger Mann kam dabei in eine Wasserwalze und wurde danach abgetrieben“, schildert ein Pressesprecher der Feuerwehr die tragische Situation.
Feuerwehr München mit zwei Hubschraubern im Großeinsatz
Eine Passantin, die das Drama mit ansehen musste, alarmierte die Rettungskräfte. Sofort wurde ein Großaufgebot der Feuerwehr losgeschickt. Zwei Hubschrauber nahmen aus der Luft die Suche nach dem vermissten Kind auf.
Aufgrund der starken Strömung mussten die Kräfte den Einsatz bis zum Stauwehr Oberföhring ausdehnen. Die beiden Wehre liegen rund 10 Kilometer voneinander entfernt.
14-Jähriger nach Unfall an Stauwehr in München weiter vermisst
Doch die Rettungsmaßnahmen blieben ohne Erfolg. Nach etwa drei Stunden wurde der Einsatz ergebnislos abgebrochen.
Die Freunde, die das schreckliche Drama vom Ufer hilflos mit ansehen mussten, erlitten einen Schock und mussten notfallseelsorgerisch betreut werden. Auch die Eltern erlitten einen Schock, als sie über den Unfall informiert wurden.
Auch wenn die Hoffnung gering ist, die Feuerwehr gibt die Suche nach dem vermissten 14-Jährigen nicht auf. (jv)
