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Mörder und Tiger losNeuer Roman mit Serienkiller, Tiger und einem gewissen Karl May

Frank Goldammer

Copyright: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Frank Goldammers neuer Roman «Die Bestie von Dresden» ist ein spannender und vielschichtiger historischer Thriller. (Archivbild)

Ein Killer, ein Tiger und Karl May als Experte?

Ein finsteres Dresden im Jahre 1883 ist der Schauplatz, den der Schriftsteller Frank Goldammer für sein neuestes Werk „Die Bestie von Dresden“ gewählt hat. Dort steht Kriminalrat Gustav Heller vor einer furchtbaren Herausforderung: Ein brutaler Killer treibt sein Unwesen und ermordet anscheinend willkürlich Kinder aus den angesehensten Häusern der Metropole.

Ganz Dresden kocht vor Wut und die einflussreichen Kreise fordern umgehend Resultate. Schnell wird ein Ex-Sträfling festgenommen, aber die Mordserie reißt nicht ab. Und als ob die Lage nicht schon schlimm genug wäre, entkommt auch noch ein Tiger aus dem Zoo in Dresden und sorgt für Angst und Schrecken unter den Bürgern.

Heller unter Druck: Raubkatze muss lebendig bleiben

Die Situation für Kriminalrat Heller spitzt sich dramatisch zu. Von seinen Vorgesetzten erhält er eine klare Anweisung: Das Tier sei viel zu wertvoll für einen Abschuss. Heller steht vor der Aufgabe, die Bestie lebendig zu fangen, und das, während der Serienkiller weiterhin mordet.

Unglaublich: Karl May soll den Tiger fangen

Dann folgt eine Wendung, die die ganze Geschichte ins Absurde zieht. Um bei der Jagd auf den Tiger zu unterstützen, hat die Leitung des Zoos einen Spezialisten engagiert. Und dieser Spezialist ist niemand Geringeres als Karl May! Man ist der festen Überzeugung, dass der Autor wegen seiner vermeintlichen Abenteuer in fernen Ländern der ideale Experte für alle Arten von Raubtieren ist.

Das neue Buch von Frank Goldammer präsentiert sich als fesselnder und komplexer Krimi mit historischem Hintergrund. Der Schriftsteller schafft es meisterhaft, markante Charaktere in einem extrem dichten Setting zu platzieren. Die Erzählung wird durch clevere Plot-Twists vorangetrieben, was die Spannung bis zum Schluss aufrechterhält.

Die Darstellung des gesellschaftlichen und politischen Klimas im alten Dresden ist dank der Fülle an Details äußerst glaubwürdig. Das macht „Die Bestie von Dresden“ zu einem Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen kann. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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