„Außergewöhnliches Unwetter“ In Mainz regnet es Geldscheine – aber Einstecken ist verboten

Passanten versuchen am 19. Juni 2015 in Köln (Nordrhein-Westfalen) wehende Geldscheine zu greifen.

In Mainz kam es am Montag (23. Mai) zu einem ganz außergewöhnlichen Unwetter: 50.000 Euro flatterten plötzlich aus einem Mainzer Hochhaus. Das Bild aus dem Jahr 2015 zeigt wehende Geldscheine in Köln, es steht nicht in Verbindung mit dem Text.

Damit hätte wohl niemand gerechnet! In Mainz fielen am Montag nicht nur Regentropfen vom Himmel, sondern auch Geldscheine. Die Polizei sucht derzeit nach dem Besitzer oder der Besitzerin und mahnt: Einstecken ist verboten.

Geldscheine im Wert von mindestens 50.000 Euro sind in Mainz aus einem Hochhaus geflattert. Wie die Polizei am Dienstag (24. Mai) mitteilte, haben mehrere Anwohner und Anwohnerinnen aus dem Hochhauskomplex am Montagnachmittag (23. Mai) das „außergewöhnliche Unwetter“ gemeldet.

Die Menschen vor Ort hätten bereits einen fünfstelligen Betrag eingesammelt und der Polizei übergeben.

Eine Sprecherin betonte, dass das Einstecken der Banknoten nicht erlaubt sei. Es handele sich um eine Fundunterschlagung, die zu einer Geld- oder sogar Haftstrafe führen könne.

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50.000 Euro wehen aus Mainzer Hochhaus

Der Eigentümer oder die Eigentümerin der hohen Geldsumme ist noch unbekannt. Bislang habe sich noch niemand gemeldet, sagte die Sprecherin.

Sollte der Besitzer oder die Besitzerin sich nicht im Laufe des Dienstags (24. Mai) melden, wird das Geld an das Fundbüro der Stadt Mainz übergeben. Der rechtmäßige Eigentümer kann gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises das Geld abholen.

Unklar war laut Polizei auch, aus welchem Gebäude der Geldregen stammte und warum die Banknoten aus dem Haus geflogen waren.

„Die Vermutungen reichen von eingenähtem Geld in einem Kopfkissen, das versehentlich beim Ausschlagen herausfiel, bis hin zu Geld, das aus einer Straftat stammt“, hieß es. Zuvor hatte der Südwestrundfunk berichtet. (dpa)

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