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Lidl Kundin sieht Werbe-Prospekt und rastet aus – „Echt unverschämt“

Werbe-Schriftzug und das Logo des Lebensmitteldiscounters Lidl, aufgenommen am 19.03.2009 vor einer Filiale in Berlin.

Das Logo des Discounters Lidl – aufgenommen am 19. März 2009 vor einer Filiale in Berlin.

Für viele Kunden von Lidl ist es ein gewohntes Ritual: das Studieren des Werbe-Prospektes. Einer Kundin verhagelte das jedoch gehörig die Stimmung. Was war passiert?

Vor dem Einkauf bei Lidl noch schnell die aktuellen Angebote checken, das gehört für viele Kunden zum Discounter-Besuch einfach dazu. Und klar: Ab und an schaut man auch einmal im Lidl-Onlineshop vorbei. Schließlich soll es da auch gute Angebote geben. Was eine Lidl-Kundin dort jedoch entdeckte, stieß ihr richtig übel auf.

Sie sei normalerweise sehr zufrieden mit dem Lidl-Angebot, schreibt die Dame auf der Facebook-Seite des Discounters. Was ihr nun aber widerfahren sei, schlage dem Fass den Boden aus. So interessierte sich die Kundin für ein Schneidebrett der Lidl-Marke „Ernesto“. Kein einfaches Schneidebrett, nein. Es ist aus massivem Holz gefertigt und wird mitsamt sieben Schalen geliefert, die am Brett angebracht, die Mülltrennung erleichtern sollen. Für 29,99 Euro verkauft Lidl es in seinem Onlineshop.

Lidl-Kundin will Schneidebrett kaufen: Dann fällt ihr etwas auf

Blöderweise ist das „Multifunktionale Schneidebrett“, so die offizielle Produktbezeichnung bei Lidl.de bereits vergriffen. So ein Glück aber auch, dass es im aktuellen Werbeprospekt ebenfalls angeboten wird. Dort allerdings für 39,99 Euro. Das muss ja ein Fehler sein, dachte sich die Kundin, fuhr in eine Filiale und fragte nach.

Das schien jedoch nicht so gut angekommen zu sein. So schreibt die Kundin auf der Facebookseite des Discounters: „Hallo liebes Lidl-Team, zuerst einmal vorneweg: Ich bin normalerweise zufrieden mit eurem Angebot und der Ware, aber was ich soeben erlebt habe, ist echt unverschämt. Es geht darum, dass ihr in der aktuellen Werbung ein Schneidebrett für 39 Euro bewerbt. Ich habe mir das dann online angeschaut und festgestellt, ups nur noch 29,99 Euro … prima, aber leider vergriffen. Bin dann in die Filiale gefahren und auf Nachfrage dort erklärt bekommen, dass der online Preis nichts mit dem Filialpreis zu tun hat und ihr quasi ‚zwei Unternehmen‘ seid und somit unterschiedliche Preise haben könnt. Ich verstehe das ja bei normalem Sortiment, dass eventuell je nach Lagerbestand oder Menge mal was reduziert wird und es dann nur im entsprechenden Markt gilt. Aber Hallo!!! Aktuelle Werbung??? Ich komme mir da als Kunde etwas veräppelt vor.“

Lidl-Kunden solidarisieren sich mit dem Discounter

Sie habe daraufhin noch einmal die Lidl-Hotline bemüht, um den Fall zu klären, diese sei aber sehr unfreundlich gewesen, so die wütende Kundin. Man habe ihr erklärt, dass sie das Produkt ja nicht habe kaufen müssen. Und was sagt Lidl? Auf Facebook antwortet das Unternehmen: „Das soll natürlich nicht so sein.“ Man wolle den Fall nun an einen zuständigen Mitarbeiter weiterleiten.

Weitere Lidl-Facebook-Follower stellen sich in dem Fall jedoch gegen die Frau. „Man hat es ihr doch erklärt: Filiale und Onlineshop sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Also was will sie dann in der Hotline“, fragt beispielsweise eine andere Kundin. Und eine andere antwortet: „Ist nicht böse gemeint, aber die Dame am Telefon hat recht. Du musst es nicht kaufen. Was hast du dir auf solch eine blöde Diskussion eigentlich für eine Antwort erhofft?“

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