Drama in den USA: Als ein Kojote ihre vierjährige Tochter anfällt, geht eine Mutter dazwischen und schlägt mit dem Flip-Flop zu.
Kojoten-Attacke auf KleinkindMutter wehrt sich mit Flip-Flop – Tier beißt brutal zu

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Attacken von Kojoten auf Menschen sind eigentlich extrem selten. Die Tiere sind von Natur aus scheu und meiden ausgewachsene Menschen meist. (Symbolbild)
In Surprise im US-Bundesstaat Arizona ist eine Mutter von einem Kojoten attackiert worden, als sie ihre vierjährige Tochter vor dem Tier beschützen wollte. Das berichtet der Lokalsender „AZ Family“, wie auch das US-Magazin „People“ meldet. Der Vorfall ereignete sich demnach am Sonntag, 6. September.
Brittany Cardinal war nach eigenen Angaben mit ihrer Tochter im Freien, um bei windigem Wetter Drachen steigen zu lassen. Als das Mädchen plötzlich schrie, bemerkte die Mutter, dass ein Kojote nach dem Kind schnappte.
„Ich habe sie hochgehoben und angefangen, das Tier anzuschreien, in der Annahme, dass es natürlich verschwinden würde – aber das tat es nicht“, schilderte Cardinal in einem Telefoninterview mit „AZ Family“.
Kojoten-Attacke beim Drachensteigen in Arizona
Um das Raubtier zu vertreiben, zog sie einen Flip-Flop aus und versuchte, nach dem Tier zu schlagen. Dies habe den Kojoten weiter gereizt. Während des Gerangels stürzte die Frau. Sie erlitt erhebliche Verletzungen im Gesicht, darunter Wunden an beiden Wangen und Schnittwunden, die im Mundbereich genäht werden mussten.
„Man hört immer, dass man den Schmerz bei so einem Trauma nicht spürt, und ich habe wirklich keine Schmerzen gefühlt. Ich habe nur den Druck gespürt“, sagte sie über den Moment der Attacke.
Mutter spürte keine Schmerzen
Cardinal und ihrer Tochter gelang schließlich die Flucht in ihr Wohnhaus, von wo aus sie Hilfe riefen. Das Kind blieb unverletzt. Cardinal betonte rückblickend: „Da gab es überhaupt kein Zögern. Ich habe über gar nichts nachgedacht. Als Mutter versucht man einfach, sein Kind zu beschützen.“
Nach Angaben des Arizona Game and Fish Department wurden inzwischen mehrere Kojoten aus dem Wohngebiet entfernt und auf Tollwut untersucht.
Alex Flickinger, ein Sprecher der zuständigen Behörde, erklärte gegenüber „AZ Family“, die Mutter habe sich während des unprovozierten Angriffs vorschriftsmäßig verhalten: „Man wehrt sich, schreit das Tier an, ist laut, wirft mit Steinen – was immer nötig ist, damit das Tier abhaut.“ (jag)
