Abo

Keine Frau an BordNasa-Chef verteidigt umstrittene Crew für Artemis-3-Mission

Artemis-Besatzung

Copyright: Annie Mulligan/FR172050 AP/AP/dpa

Vier Männer sollen an der «Artemis 3»-Mission teilnehmen.

Nur Männer zum Mond? Nasa-Boss kontert Kritik-Sturm

Aufregung um die nächste Mond-Mission! Nur Männer fliegen mit, und das Netz kocht. Jetzt spricht der Nasa-Boss Klartext.

Die Zusammenstellung des Teams für die Mondmission „Artemis 3“ sorgt für mächtig Ärger. Weil keine einzige Frau dabei ist, hagelt es Vorwürfe von Raumfahrt-Enthusiasten und Experten rund um den Globus. Jared Isaacman, der Chef der Nasa, hat jetzt auf die Vorwürfe reagiert und die Personalentscheidung gerechtfertigt.

Der Leiter der amerikanischen Raumfahrtagentur äußerte sich auf der Plattform X mit den Worten: „Ich habe Reaktionen gesehen von Enttäuschung bis hin zu Empörung“. Er wünsche sich aber, dass die Öffentlichkeit den Prozess akzeptiert und die nominierten Raumfahrer bejubelt.

Isaacman verteidigt Auswahl: „Beste Chance“ für Erfolg

Laut Isaacman beruht die Entscheidung auf einer Vielzahl von Faktoren. Am Ende wird das Team nominiert, „die der Mission die beste Chance gibt, ihre Ziele zu erreichen“. An die Kritiker gerichtet, sagte er: „Ich hoffe aber, dass in einer Welt mit so vielen Kontroversen dies ein Moment sein kann, in dem wir die ausgewählten Astronauten feiern und die Integrität des Prozesses anerkennen.“

Zugleich hob der Nasa-Leiter hervor, welch eine große Zahl an exzellenten Astronautinnen und weiteren weiblichen Fachkräften für die Agentur tätig sei.

Diese vier Männer fliegen mit „Artemis 3“

Das jetzt bekannt gegebene Team für den „Artemis 3“-Flug setzt sich zusammen aus Andre Douglas, Frank Rubio und Randy Bresnik aus den USA sowie Luca Parmitano aus Italien. Für den Fall eines Ausfalls ist Bob Hines als Reservemann vorgesehen.

Der Unmut über die Besetzung ist besonders groß, da bei der Vorgängermission „Artemis 2“ mit Christina Koch eine Amerikanerin an Bord war. Durch diesen Flug avancierte sie zur ersten Frau, die dem Mond so nahekam.

Der Start von „Artemis 3“ ist für das kommende Jahr geplant, um Testläufe in der Erdumlaufbahn durchzuführen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Senior fährt teuren Sportwagen gegen Leitplanke
320.000 Euro Verlust
Rentner (75) schrottet seltenen Luxus-Sportwagen