Zuerst ein Unfall, dann die Flucht – und am Ende ein Flammenmeer.
Irre Aktion auf MallorcaNach Crash: Fahrer fackelt eigenes Auto ab

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Ausgebranntes Auto nach Brand.
Ein unglaublicher Fall beschäftigt die Polizei in Cala Ratjada auf Mallorca. Ein Autofahrer soll nach einem Zusammenstoß geflohen sein und anschließend sein eigenes Auto angezündet haben. Die Behörden ermitteln nun wegen Unfallflucht und dem Verdacht, Beweise vernichten zu wollen.
Der Crash passierte am späten Mittwochabend (15.4.) auf der Vía Mallorca. Gegen 22.45 Uhr wollte ein weißer Nissan an einer Haltestelle einen Linienbus überholen. Bei diesem Manöver kam der Wagen auf die Gegenspur und kollidierte dort mit einem Peugeot 208. In diesem Auto saßen drei Frauen. Der Verursacher kümmerte sich nicht um die Insassen, sondern flüchtete vom Unfallort. Das berichtet „Mallorca Zeitung“.
Die Flucht dauerte nicht lange. In etwa 500 Metern Entfernung vom Ort des Geschehens, auf einem Parkplatz, stoppte der Wagen. Zeugen berichteten, wie das Fahrzeug kurz darauf lichterloh in Flammen stand. Zuvor hatte der Täter die Nummernschilder entfernt, die in der Nähe aufgefunden wurden. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr aus Artà waren schnell vor Ort und bekämpften das Feuer mit Schaum, doch das Auto war bereits ein Wrack.
Die weiteren Nachforschungen der Polizei deckten Erstaunliches auf: Das Fahrzeug hatte keine Versicherung und auch keinen gültigen spanischen TÜV (ITV). Der Halter, ein 43-Jähriger, ist den Behörden bekannt und hat keine Fahrerlaubnis. Ob dieser Mann auch am Steuer saß, ist derzeit noch offen. Die Hoffnung der Ermittler liegt nun auf den Videoaufzeichnungen aus dem TIB-Bus, um den Fahrer zu überführen. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
