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Horror-Fund in PolenÜber 30 Föten im Garten einer Pathologin entdeckt

Polizei in Polen-

Copyright: Doris Heimann/dpa

Grusel-Fund im beschaulichen Lutoryż im Südosten Polens: Die herbeigerufene Polizei grub die Überreste von insgesamt 32 ungeborenen Babys aus. (Symbolbild)

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Blankes Entsetzen im polnischen Dorf Lutoryż: Bei Bauarbeiten wurden in einem Garten 32 ungeborene Babys gefunden.

Grusel-Fund im beschaulichen Lutoryż im Südosten Polens: Bauarbeiter stießen auf einem Grundstück auf medizinischen Abfall im Boden und machten eine grausame Entdeckung. Die herbeigerufene Polizei grub die Überreste von insgesamt 32 ungeborenen Babys aus. Das berichtet unter anderem der „Spiegel“.

Die Spur führte direkt zu einer Pathologin. Magdalena H., die das Anwesen vor zwei Jahren gekauft und erst vor sechs Monaten wieder verkauft hatte, wurde in Zamość festgenommen.

„Für medizinische Forschung zu Hause genutzt“

Bei der Vernehmung legte die Medizinerin ein skurriles Geständnis ab. Laut Berichten von „TVP World“ und „Radio Eska“ gab sie an, die Föten während der COVID-19-Pandemie aus einem Krankenhaus entwendet zu haben. Ihr bizarres Motiv: Sie wollte die ungeborenen Kinder zu Hause für medizinische Forschungszwecke nutzen. Nach den Untersuchungen habe sie die sterblichen Überreste in Tüten gepackt und im Garten vergraben.

Neben den Föten stellten die Ermittler auf dem Gelände weiteres medizinisches Material sicher, darunter Reagenzgläser, Mikroskop-Objektträger und mutmaßliche Krankenhausakten.

Suche nach weiteren Gräbern läuft

Der Fall wirft noch viele Fragen auf. Forensische Teams siebten die Erde rund um das Haus ab, zudem suchte ein Spezialfahrzeug der Wasserwerke die Kanalisation und Abwassersysteme nach weiteren Beweisen ab. Die Ermittler prüfen nun, ob es noch mehr versteckte Grabstätten gibt und ob die Pathologin Komplizen hatte.

Nachbarn beschrieben die Frau gegenüber Medien als „etwas merkwürdig“. Der Medizinerin droht nun eine lange Haftstrafe: Bei einer Verurteilung erwarten sie bis zu 12 Jahre Gefängnis. Die Ermittlungen dauern an.

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