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Nur noch Schrott!Tesla-Fahrer überlebt Horror-Crash mit über 300 km/h

Ein Tesla Cybercab fährt durch die Innenstadt von Austin.

Copyright: Eric Gay/AP/dpa

Mit 286 km/h rast ein Tesla Model S über die A10 – dann platzt ein Reifen. (Symbolbild)

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Horror-Crash auf der A10: Bei 286 km/h platzt ein Reifen, der Tesla-Fahrer filmt alles mit und überlebt.

Ein Tesla-Fahrer rast mit 286 km/h über die A10 bei Berlin, als plötzlich ein Reifen platzt. Er verliert die Kontrolle, der Wagen überschlägt sich – und die Dashcam filmt alles mit.

Was für ein unfassbares Glück im Unglück! Auf der Autobahn A10 bei Berlin hat ein Fahrer eines Tesla Model S einen schweren Unfall bei extremer Geschwindigkeit überlebt. Sein Tacho zeigte kurz vor dem Crash eine Geschwindigkeit von 286 km/h an.

Ein Video, das der Fahrer selbst aus dem Innenraum aufgenommen hat, dokumentiert die dramatischen Sekunden des Vorfalls, der sich laut Medienberichten im September ereignete. Man hört einen lauten Ruck, dann beginnt der Tesla zu schlingern. Trotz Gegenlenkversuchen verliert der Fahrer die Kontrolle, kommt von der Fahrbahn ab und der Wagen überschlägt sich.

Reifenplatzer bei 286 km/h: War ein Rückruf die Ursache?

Als wahrscheinlichste Ursache für den Horror-Crash gilt ein geplatzter Hinterreifen. Das Auto, ein leistungsstarkes Model S Plaid, war hinten mit Reifen vom Typ Goodyear Eagle F1 SuperSport in der Größe 305/30 ZR21 ausgestattet. An der Vorderachse waren Michelin-Reifen montiert.

Pikant: Genau für diesen Goodyear-Reifentyp gab es im April 2026 einen Rückruf. Der Grund war ein möglicher Defekt, bei dem sich der Laufstreifen ablösen könnte. Ob der Fahrer von diesem Rückruf wusste oder ob der Defekt tatsächlich den Unfall auslöste, ist bisher aber nicht geklärt.

Tesla nur noch Schrott – Fahrer mit Hubschrauber in Klinik

Der Tesla wurde bei dem Unfall fast vollständig zerstört. Fotos zeigen nur noch ein stark verformtes Wrack. Der Fahrer kam mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus.

Er zog sich mehrere Knochenbrüche und eine Verletzung am Bein zu, ist aber nicht querschnittsgelähmt und befindet sich auf dem Weg der Besserung. Andere Personen wurden bei dem Unfall glücklicherweise nicht verletzt.

Der Vorfall heizt die Debatte um die Risiken von extrem hohen Geschwindigkeiten auf deutschen Autobahnen ohne Tempolimit neu an. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. (red)