Abo

Hawaii bebt!Heftige Erschütterung mit Stärke 6,0 trifft die Insel

Copyright: IMAGO / Zoonar

Vulkan Kilauea mit glühender Lava

Folgen

Ein gewaltiger Ruck geht durch die Pazifikinsel. Hawaii wird von einem starken Beben heimgesucht.

Ein heftiger Stoß hat Hawaii durchgerüttelt! Die Insel im Pazifik wurde von einer Erschütterung der Stärke 6,0 getroffen. Informationen des US-Erdbebendienstes USGS zufolge befand sich das Zentrum des Bebens nur sechs Kilometer ostsüdöstlich der kleinen Ortschaft Honaunau-Napoopoo. Der Ursprung der Erschütterung lag in einer Tiefe von 16,1 Kilometern.

Die Erde bebte am Freitagabend um 21.46 Uhr lokaler Zeit. In Deutschland war es da bereits 9.46 Uhr am Samstagmorgen. Währenddessen meldete der hawaiianische Dienst HV ebenfalls eine Stärke von 6,0, lokalisierte den Ursprung jedoch 12 Kilometer südlich von Honaunau-Napoopoo und in 22,4 Kilometern Tiefe. Das berichtet „t-online“.

Die große Frage nach dem Beben: Gibt es Verletzte? Zunächst gab es zum Glück keine Meldungen über größere Zerstörungen oder Personenschäden. Auch die Sorge vor einer Flutwelle konnte schnell zerstreut werden. Das Tsunami-Warnzentrum der US-Behörde NOAA gab Entwarnung und teilte mit, dass für Hawaii kein Risiko bestehe.

Der Grund für solche Ereignisse auf Hawaii ist ein besonderer. Die Inselkette befindet sich nicht an der Kante einer tektonischen Platte, sondern direkt über einem sogenannten Hotspot mitten im Pazifik. An dieser Stelle steigt glühendes Gestein aus dem Erdinneren nach oben und füttert aktive Vulkane wie den Kīlauea und den Mauna Loa. Die Erschütterungen auf Big Island sind daher oft eine direkte Folge von Magma-Aktivitäten, Druck im Vulkansystem oder Rutschungen an den Vulkanhängen.

Und es brodelt weiter: Laut USGS ist die vulkanische Aktivität am Kīlauea momentan gesteigert. Experten registrieren eine stetige Anhebung des Bodens sowie leuchtende Lava im Halemaʻumaʻu-Krater. Ob eine direkte Verbindung zu der jüngsten Erschütterung besteht, konnte bisher aber nicht nachgewiesen werden. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Elon Musk's Rakete und Startturm unter Wolken
Musks Raketen-Koloss startet
Das neue Ungetüm soll zum Mond fliegen