Die Polizei hat in Neunburg vorm Wald ein Auto mit einer auffällig großen Kiste an Bord angehalten und kontrolliert. Unfassbar, was sich der Autofahrer als „Haustier“ halten wollte.
„Haustier“ aus dem AuslandPolizei stoppt Auto mit riesiger Kiste und muss Experten rufen

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Das Auto mit einer großen Kiste war den Polizisten in Neunburg vorm Wald aufgefallen.
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Damit haben die Polizeibeamten mit Sicherheit nicht gerechnet – egal wie viele Dienstjahre sie bereits auf dem Buckel haben. Eine auffällig große Kiste in einem Auto zog die Aufmerksamkeit der Polizei auf sich. Die Beamten hatten offensichtlich den richtigen Riecher. Als sie die Kiste öffneten, trauten sie ihren Augen nicht.
In der Nacht zum Mittwoch (16. März) war das Auto mit der merkwürdigen Kiste an Bord in der Industriestraße in Neunburg vorm Wald gesichtet worden. Eine Streifenwagenbesatzung wollte dem Transport auf den Grund gehen und stoppte den Wagen.
Polizei öffnet Kiste und staunt über „Haustier“
Am Steuer saß ein 30-jähriger Mann aus Baden-Württemberg, so ein Polizeisprecher. Er habe ein Tier im Ausland, genauer gesagt Tschechien, erworben und wolle dieses nun bei sich zu Hause als „Haustier“ halten, gab der Mann an.
Als die Beamten die Kiste schließlich öffneten, staunten sie nicht schlecht. In der Kiste befand sich nichts Geringeres als ein Puma! Allem Anschein nach ein ausgewachsenes Raubtier, das rund 40 Kilogramm auf die Waage bringt, so die Angaben der Polizei.

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Eine auffällig große Kiste zog die Aufmerksamkeit der Polizei auf sich.
Da die Raubkatze alles andere als zahm war, wurde das Tier vorsorglich sichergestellt. „Herausfordernd für die Einsatzkräfte war es, zur Nachtzeit ein ausreichend qualifiziertes Fachpersonal für diese in hiesigen Breitengraden eher seltene Tierart zu finden“, so ein Pressesprecher.

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Das Tier wurde vorübergehend in einer Facheinrichtung untergebracht.
Schließlich konnte ein fachkundiger Tierarzt hinzugezogen werden, der das Tier zur Vermeidung von weiterem Stress und zur Umverladung für wenige Minuten betäubte, so die Polizei weiter. Es wurde zum Schutz am Mittwoch vorübergehend und unverletzt in eine artgerecht ausgestattete bayerische Facheinrichtung gebracht.
Die Polizei ermittelt nun gegen den 30-Jährigen. Es bestehe der Verdacht eines Vergehens nach dem Bundesnaturschutzgesetz, teilte die Polizei mit. (jv)
