Wie beim Festival? Uni hat überraschende Corona-Idee für seine Studierenden

Zwei Passanten gehen auf einem Fußweg zur Leibniz Universität.

Studenten und Mitarbeiter der Leibniz-Universität Hannover können künftig bunte Armbänder als Impf- und Genesenen-Nachweise nutzen. In unserem Archivbild aus dem Jahr 2017 gehen Passanten auf einem Fußweg zur Leibniz Universität.

In Hannover zeigen jetzt Bändchen am Handgelenk, ob die Studierenden dort geimpft sind oder genesen. Ähnlich wie bei einem Musikfestival. Die Hochschulleitung hat sich jetzt für diesen ungewöhnlichen Schritt entschieden.

Hannover. Studenten und Mitarbeiter der Leibniz-Universität Hannover können einem Medienbericht zufolge künftig bunte Armbänder als Impf- und Genesenen-Nachweise nutzen. Dies sei freiwillig, Ziel sei, die Einlasskontrollen zu beschleunigen, teilte die Universität einem Bericht zufolge mit.

Wie die „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ berichtet, wurden 50.000 Bändchen bestellt, dies habe etwa 15.000 Euro gekostet. Vom 4. Oktober an sollten die Bänder ausgegeben werden, ab dann werde auch kontrolliert. Die Universität war am Samstag für Nachfragen zunächst nicht zu erreichen.

Hannover: Geimpfte und Genesene bekommen Bänder

Im neuen Wintersemester sind wieder viele Präsenzveranstaltungen geplant, dabei gilt nach der niedersächsischen Corona-Verordnung die sogenannte 3G-Regel für Geimpfte, Genesene und Getestete. Nach Vorlage des entsprechenden Nachweises sollten die Bänder an geimpfte und genesene Studentinnen und Studenten sowie Mitarbeiter ausgegeben werden.

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Die Hochschulleitung habe sich „nach intensivem Abwägen“ für diese Lösung entschieden, sagte Sprecherin Mechthild von Münchhausen der Zeitung. Wer kein Bändchen tragen wolle, könne bei den Kontrollen auch Impf- oder Genesenen-Nachweise vorlegen. Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss beim Betreten eines Gebäudes ein negatives Testergebnis vorweisen, das nicht älter als 24 Stunden ist. Auch an der Hochschule Hannover sind die Bänder dem Bericht zufolge im Einsatz. (dpa)

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