Häftling rast Mann tot52-Jähriger aus offenem Vollzug nach tödlicher Raserei angeklagt

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Blick auf das Land- und Amtsgericht in Krefeld. Dort wird der Häftling sich verantworten müssen. (Archivbild)
Insasse verursacht tödlichen Crash – jetzt folgt die Anklage! Ein furchtbares Ereignis in Krefeld zieht jetzt rechtliche Schritte nach sich. Einem 52-jährigen Häftling, der sich im offenen Vollzug befand, wird die Verursachung einer fatalen Kollision vorgeworfen, weshalb die Staatsanwaltschaft nun handelt. Das Unglück geschah bereits am 11. Dezember.
Der Insasse aus der Justizvollzugsanstalt Moers-Kapellen fuhr an jenem Tag um circa 16.00 Uhr durch Krefeld. Ermittler gehen davon aus, dass er mit massiv überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Dabei verlor er die Herrschaft über sein Fahrzeug und stieß frontal mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. Ein 70-Jähriger am Steuer des anderen Pkw hatte keine Chance und verstarb. Der Unfallverursacher erlitt leichte Verletzungen, während seine Mitfahrerin unversehrt davonkam.
Vorwurf: Illegales Rennen mit Todesfolge
Wie die „dpa“ berichtet, lautet der Vorwurf auf ein illegales Autorennen mit tödlichem Ausgang. Rechtlich wird das als sogenanntes „Rennen gegen sich selbst“ eingestuft, was extreme Raserei als ein Rennen einer Einzelperson definiert.
Der 52-Jährige verbüßte eine Ersatzfreiheitsstrafe im offenen Vollzug in der Haftanstalt Moers-Kapellen. Diese wurde von der Anklagebehörde in Ravensburg vollstreckt. Infolge des fatalen Zusammenstoßes wurde er in den geschlossenen Bereich der Justizvollzugsanstalt gebracht (red).
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