Ein Kommissar ermittelt undercover in den Heilstätten.
Geheimnis von BeelitzNeuer Krimi spielt in den legendären Heilstätten bei Berlin

Copyright: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa
Susanne Goga hat mit Leo Wechsler einen sympathischen Serienhelden in einer spannenden Krimireihe im Berlin der 1920er Jahre geschaffen. (Archivbild)
Die schaurige, teils zerfallene Kulisse der früheren Heilstätten in Beelitz lieferte der Schriftstellerin Susanne Goga die Vorlage für ihr neuestes Buch. „Die Geister von Beelitz“ nimmt die Leserschaft mit in die 1920er-Jahre, als der Komplex bei Berlin als eine der landesweit größten Lungenkliniken galt.
Die Handlung startet mysteriös: Nachdem mehrere Patienten nach ihrer Entlassung wie vom Erdboden verschluckt sind, vermutet die Kripo eine Serie von Verbrechen – und das, obwohl bisher keine einzige Leiche aufgetaucht ist.
Kommissar Wechsler ermittelt undercover in Heilstätten
Um Licht ins Dunkel zu bringen, wählt die Polizei einen riskanten Weg: Kommissar Leo Wechsler, der Held der Buchreihe, wird verdeckt als Tuberkulose-Patient in die Anstalt eingeschleust. Seine Mission ist nicht nur kompliziert, sondern auch brandgefährlich.
Die größte Bedrohung ist dabei nicht der Unbekannte, sondern die Seuche selbst. Wechsler könnte sich während seines Einsatzes wirklich mit Tuberkulose infizieren. Mit Unterstützung seiner Berliner Kollegen kommt er einem Täter auf die Schliche, der einem furchtbaren Plan folgt.
Historisch top, aber mit kleinen Schwächen
Susanne Goga hat mit Leo Wechsler einen Serienhelden erschaffen, den man sofort ins Herz schließt. Die historische Einbettung ist exzellent recherchiert und wird innerhalb der Story sehr lebendig vermittelt. Kritikerstimmen merken jedoch an, dass die Erzählung dieses Mal etwas zäh und weitschweifig geraten sei.
Für Liebhaber von historischen Krimis mit einer düsteren Note ist der Roman trotzdem ein heißer Tipp zum Lesen. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
