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Unmenschliche Null-Covid-Strategie Fotos von gigantischen Corona-Lagern schockieren die Welt

Es sind schockierende Aufnahmen aus China, die aktuell in den sozialen Netzwerken kursieren. Corona-Verdachtsfälle werden angeblich in Isoliercamps, sprich Quarantäne-Lager gebracht – unter den Bewohnerinnen und Bewohnern dieser Containerstädte sollen sich auch Alte, Schwangere und Kinder befinden. 

China verfolgt seit Beginn der Corona-Pandemie eine strikte Vorgehensweise. Doch nehmen die Maßnahmen jetzt unmenschliche Züge an?

Millionen Bürgerinnen und Bürger werden in der Volksrepublik in den Lockdown geschickt, obwohl vergleichsweise wenige Menschen infiziert sind.

Aktuelle Videos und Fotos aus den sozialen Netzwerken zeigen zudem, wie Tausende – darunter auch Schwangere und Kinder – offenbar in Container gesteckt werden, um dort ihre zweiwöchige Quarantäne abzusitzen.

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China sperrt Schwangere in Quarantäne-Container

Die Lager sollen sich in mehreren großen Städten in China befinden, etwa in der Millionenmetropole Xi'an oder auch in Keifeng in der Provinz Henan. 

China soll richtige Containerstädte aus dem Boden stampfen. Und das nicht erst seit 2022. Ältere Fotos von Baustellen zeigen, dass in China bereits im Januar 2021 mit dem Bau solcher Lager begonnen wurde.

Blick auf die Baustelle des Quarantänezentrums Huangzhuang Apartment. Mit der Lieferung von 606 Quarantänezimmern und unterstützenden Einrichtungen stand im Januar 2021 der Bau des Huangzhuang Apartment Corona-Quarantänezentrums kurz vor der Fertigstellung.

Vogelperspektive auf die Baustelle des Quarantänezentrums Huangzhuang Apartment in China

Die Container sollen nur mit einem Holzbett und einer Toilette ausgestattet sein, wie RTL und englischsprachige Newsportale wie die BBC berichten. Entsprechende Medienberichte wurden bislang nicht offiziell von China bestätigt. 

Quarantäne-Lager in China: Auch Kinder müssen in Container-Stadt ausharren

In der seit Montag, 10. Januar 2022, unter einem Lockdown stehenden Stadt Anyang wurden angeblich Tausende Menschen in die Camps gebracht – darunter auch Ältere, Schwangere und Kinder.

Ein Bewohner berichtete der BBC von den Zuständen in einem Lager: „Hier gibt es nichts, nur das Nötigste. Niemand ist gekommen, um nach uns zu sehen, was ist das für eine Quarantäne? Sie haben in der Nacht einen großen Transfer von uns gemacht, mehr als tausend Leute, und viele von uns sind ältere Leute und Kinder. Sie haben keine richtigen Vorkehrungen getroffen und uns einfach sorglos [hier] platziert.“

Blick auf die Baustelle des Quarantänezentrums Huangzhuang Apartment.

Die chinesischen Quarantänezentren wirken wie kleine Städte.

Videos und Fotos aus China zeigen, wie Menschen in Schutzanzügen in den Lagern Essen verteilen. Doch nach Angaben der Bewohnerinnen und Bewohner vor Ort sei die Verpflegung nicht ausreichend.

China: Regierung äußert sich nicht zu Containerstädten

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler raten derweil von der chinesischen Taktik ab. Eine Null-Covid-Strategie sei bei der Omikron-Variante nicht möglich.

China hatte etwa die Stadt Anyang, in der 5,5 Millionen Menschen leben, abgeriegelt, nachdem lediglich zwei Fälle der Corona-Variante gemeldet worden waren.

Ein Arbeiter baut auf der Baustelle des Quarantänezentrums Huangzhuang Apartment in einer Unterkunft ein Bett zusammen.

Ein Arbeiter baut auf der Baustelle des Quarantänezentrums Huangzhuang Apartment in einer Unterkunft ein Bett zusammen.

Die chinesische Regierung hat sich bisher nicht zu seinen Container-Städten geäußert. Ohne die sozialen Medien würde die weltweite Öffentlichkeit vermutlich nichts von der Existenz dieser Corona-Isoliercamps erfahren. (jba)

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