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„Komplette“ Desinfektion von Hotspot beginnt Corona-Neuinfektionen in China wieder auf Höchststand

China, Xi'an: Eine Mitarbeiterin in einem medizinischen Schutzanzug entnimmt einer Frau an einer Corona-Teststation in der Provinz Shaanxi einen Abstrich über den Mund.

Eine Mitarbeiterin in einem medizinischen Schutzanzug entnimmt am 21. Dezember 2021 einer Frau an einer Corona-Teststation in der Provinz Shaanxi (China) einen Abstrich über den Mund.

China geht rigoros gegen die Corona-Pandemie vor. In der Metropole Xi'an beginnt am Sonntag (26. Dezember) eine „komplette“ Desinfektion der Stadt – zusätzlich verschärften die Behörden erneut die Kontaktbeschränkungen.

China greift hart gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus durch. Denn in der Volksrepublik steigt die Zahl der Neuinfektionen weiter an. Landesweit verzeichneten die Behörden am Sonntag, 26. Dezember 2021, 206 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus – so viele wie seit März 2020 nicht mehr.

Hotspot ist die Millionenstadt Xi'an, wo für die 13 Millionen Einwohner seit Donnerstag (23. Dezember) ein strikter Lockdown gilt.

155 der neuen Infektionen wurden in Xi'an gemeldet. Es sei damit zu rechnen, dass die Zahl der nachgewiesenen Fälle in den kommenden Tagen weiter ansteige, sagte der örtliche Behördenvertreter He Wenquan. Die Bevölkerung in der Metropole rief er zugleich auf, angesichts der Entwicklung nicht in Panik zu verfallen.

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China: „Komplette“ Desinfektion der Millionenstadt Xi'an beginnt

Nach Behördenangaben wurden die Einwohner von Xi'an bereits in mehreren Massentestungen auf das Coronavirus getestet. Eine „komplette“ Desinfektion der Stadt sollte demnach am Sonntagabend beginnen.

Auf diesem von der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua veröffentlichten Foto vom 21. Dezember 2021 stehen Anwohner Schlange für einen Test in einem Corona-Testzentrum in der nordwestchinesischen Provinz Shaanxi.

Auf diesem von der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua veröffentlichten Foto vom 21. Dezember 2021 stehen Anwohner Schlange für einen Test in einem Corona-Testzentrum in der nordwestchinesischen Provinz Shaanxi. 

Obwohl die Zahl der Infektionsfälle in China im Vergleich zu anderen Ländern immer noch verschwindend gering ist, gehen die Behörden rigoros gegen neue Ausbrüche vor. Üblich sind regionale Lockdowns, Massentests und Reisebeschränkungen. Die Behörden wollen das Virus unbedingt eindämmen, bevor im Februar die Olympischen Winterspiele in Peking beginnen.

In Xi'an verschärften die Behörden die Kontaktbeschränkungen am Sonntag zusätzlich. Pro Haushalt darf jetzt nur noch ein Mitglied alle drei Tage das Haus verlassen, um dringend nötige Erledigungen zu machen. (dpa)

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