Ungewöhnlicher Einsatz in Dresden: Ein Sexspielzeug saß so fest, dass die Feuerwehr ran musste.
Kurioser FeuerwehreinsatzSexspielzeug sitzt bombenfest – Spezialgerät nötig

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Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Dresden trainieren regelmäßig den präzisen Umgang mit den Spezialwerkzeugen (Symbolfoto). Dabei werden unter anderem festsitzende Ringe kontrolliert durchtrennt und die betroffene Stelle wird während der Arbeiten gekühlt.
Feuerwehr und Rettungsdienst mussten in Dresden-Klotsche Hilfe leisten. Dabei wurde es ziemlich intim …
Ein Mann (52) konnte einen Edelstahlring nicht mehr selbstständig entfernen – der saß bombenfest auf seinem besten Stück!
Einsatz in Dresden wegen festsitzendem Penisring
Wie die Feuerwehr am Mittwoch (2. September) meldete, habe ihnen der Patient geschildert, dass sich der etwa 1,5 Zentimeter starke Ring bereits seit den Abendstunden des 31. August um seinen Penis befunden habe. Dienstagmittag alarmierte er schließlich verzweifelt die Feuerwehr. Die rückte mit Spezialwerkzeug an!
Nach Abstimmung mit dem Rettungsdienst durchtrennten die Einsatzkräfte den Ring, der eigentlich für eine bessere Erektionsqualität sorgen sollte, mit einem speziellen elektrischen Trennwerkzeug vorsichtig an zwei Stellen. Während der Arbeiten wurde der betroffene Bereich kontinuierlich mit Wasser gekühlt, um eine Erwärmung des Metalls zu verhindern.
Die Befreiung sei ohne Komplikationen gelungen. Der Patient wurde anschließend durch den Rettungsdienst untersucht. Weitere medizinische Maßnahmen waren nicht erforderlich.
Zum Einsatz kamen zwei Einsatzkräfte der Rettungswache Neustadt sowie sechs Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Albertstadt. Dort hält die Feuerwehr Dresden spezielle Werkzeuge für technische Hilfeleistungen bereit, bei denen größere Rettungsgeräte aufgrund der räumlichen Verhältnisse oder der erforderlichen Präzision nicht eingesetzt werden können.
Sie kommen beispielsweise bei der Entfernung festsitzender Ringe von Fingern oder bei der Befreiung von Personen aus Maschinen und technischen Anlagen zum Einsatz.
„Nicht jede technische Rettung lässt sich mit großem Gerät lösen. Gerade bei solchen Einsatzlagen kommt es darauf an, sehr präzise und möglichst schonend zu arbeiten. Die dafür vorgehaltenen Spezialwerkzeuge ermöglichen unseren Einsatzkräften, auch auf engstem Raum sicher Hilfe zu leisten“, erklärte Feuerwehrsprecher Michael Klahre.
Die Entfernung festsitzender Ringe an Fingern gehöre inzwischen zu den wiederkehrenden Hilfeleistungen der Feuerwehr, sagte er. Ein Penisring hingegen ist vermutlich die Ausnahme. (iri)

