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Feuerball am Firmament?Dieser Komet könnte im April taghell leuchten

Im April könnte mit dem Kometen C/2026 A1, einem sogenannten „Sungrazer“, ein Highlight für Astronomen anstehen.

Copyright: IMAGO/Westend61

Im April könnte mit dem Kometen C/2026 A1, einem sogenannten „Sungrazer“, ein Highlight für Astronomen anstehen. (Symbolbild)

Ein kosmischer Besucher auf riskantem Kurs: Überlebt er, erleben wir eine Sensation.

Gerade erst hat ein funkelnder Meteorit am 8. März den Abendhimmel über Westdeutschland aufleuchten lassen, da bahnt sich schon das nächste Spektakel an. Ein Komet mit dem Namen C/2026 A1 nähert sich im April der Erde. Die Sensation daran: Seine Helligkeit könnte ausreichen, um ihn ganz ohne Teleskop zu sehen. Fachleute bezeichnen ihn als „Sonnenkratzer“.

Doch bevor es so weit ist, steht dem kosmischen Wanderer eine gewaltige Prüfung bevor. Er muss extrem nah an der Sonne vorbeifliegen, in einem Abstand von lediglich 784.000 Kilometern. Wenn er diesen heißen Ritt übersteht, könnte er extrem hell aufleuchten. Die Fachwelt erhofft sich das beeindruckendste Schauspiel am Himmel seit vielen Jahren.

Komet C/2026 A1: Alles oder Nichts am 4. April

Entdeckt haben ihn Forscher des MAPS-Programms zur Asteroidensuche am 13. Januar 2026 in Chile. Zu diesem Zeitpunkt war er mit 18 Magnituden noch sehr lichtschwach. Seither nimmt seine Leuchtkraft aber rasant zu. Inzwischen liegt sie bei circa 11 Magnituden, womit er für Beobachter mit leistungsstarken Teleskopen bereits erfassbar ist.

Was die Sache so unglaublich spannend und gleichzeitig unvorhersehbar macht, ist sein Kurs dicht an der Sonne. Der Höhepunkt dieses riskanten Manövers, das Perihel (der sonnennächste Punkt), wird am 4. April 2026 erreicht.

So stehen die Chancen, den Kometen zu sehen

Weil solche „Sonnenkratzer“ so extrem nah an der Sonnenoberfläche vorbeirasen, sind Vorhersagen zur Helligkeit reine Spekulation. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder der Komet übersteht die enorme Hitze und die Anziehungskräfte, dann könnte er plötzlich extrem hell werden und einen beeindruckenden Schweif ausbilden. Oder er zerbricht – und die große Himmels-Show fällt aus. Die Berechnungen der Experten gehen daher weit auseinander.

Sollte er es aber schaffen, wäre das Ergebnis spektakulär. Durch das Ausstoßen von Gas und Staub könnte er, vergleichbar mit dem Großen Kometen Ikeya-Seki von 1965, eine extreme Helligkeit erreichen und sogar am Tageshimmel sichtbar sein. Ob C/2026 A1 (MAPS) dieses Versprechen einlöst, wird sich schon bald zeigen.

Der Stichtag ist der 4. April. Dann taucht der Komet für uns auf der Nordhalbkugel etwa 30 bis 45 Minuten nach dem Sonnenuntergang auf. Man muss tief in Richtung Westen blicken, in der Nähe des Planeten Venus. Ein Fernglas ist bei der Suche eine gute Hilfe. Wer auf der Südhalbkugel lebt, hat es leichter: Dort steht der Himmelskörper deutlich höher am Horizont. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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