Entsetzen in der britischen Hauptstadt: Vier Ambulanzfahrzeuge brennen lichterloh.
Feuer-Anschlag in LondonJüdischer Rettungsdienst im Visier

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Feuerwehrauto und Bus in London
Die Metropole an der Themse ist von einer vermuteten Brandstiftung betroffen. Frühmorgens standen vier Einsatzwagen der jüdischen Hilfsorganisation „Hatzola Northwest“ in Brand. Ein Großaufgebot der Einsatzkräfte war nötig, um die Flammen zu bändigen.
Die Situation am Einsatzort war heikel: Mehrere Gasflaschen, Teil des medizinischen Equipments, detonierten in den brennenden Ambulanzfahrzeugen. Durch die enorme Kraft der Explosionen zerbarsten Fensterscheiben eines benachbarten Wohngebäudes. Glücklicherweise kam keine Person zu Schaden, obwohl Anwohner als Vorsichtsmaßnahme ihre Wohnungen räumen mussten. Das berichtet „DER SPIEGEL“.
Ermittler vermuten antisemitisches Motiv
Die Behörden in London stufen die Tat als mögliches antisemitisches Hassdelikt ein. Sarah Jackson von der Metropolitan Police äußerte: „Wir wissen, dass dieser Vorfall in der Bevölkerung große Besorgnis auslösen wird“. Aktuell analysieren die Beamten Aufnahmen von Sicherheitskameras und fahnden nach drei mutmaßlichen Tätern. Bisher wurde niemand verhaftet.
Der Schauplatz des Geschehens ist Golders Green, ein Viertel, in dem viele jüdische Bürger leben. Die Polizeipräsenz in dem Gebiet wurde erhöht. Vom Community Security Trust, einer Einrichtung zum Schutz der jüdischen Gemeinde, wird ein starker Zuwachs antisemitischer Taten im Vereinigten Königreich seit Oktober 2023 gemeldet. Die Institution zählte für 2025 insgesamt 3700 solcher Taten, im Vergleich zu 1662, die es 2022 gab. (red)
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