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Wal-Bombe vor KüsteFliegt uns „Timmys“ Kadaver jetzt um die Ohren?

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Toter Wal „Timmy“ droht vor Dänemark zu explodieren.

Vor Dänemarks Küste spielt sich eine Tragödie ab. Der Leichnam von Wal „Timmy“ ist eine tickende Bombe. Eine riskante Bergung steht bevor, doch die Zeit drängt.

Was für ein jämmerliches Bild für Buckelwal „Timmy“. Sein toter Körper treibt vor der dänischen Küste und ist zu einer ernsten Bedrohung geworden. Der Kadaver ist durch Fäulnisgase massiv angeschwollen – es herrscht höchste Explosionsgefahr!

Eine neue Mission zur Bergung des Wals wird jetzt vorbereitet. Es ist bereits der vierte Anlauf. Einem Bericht der „Bild“-Zeitung zufolge könnte die Operation am Dienstag beginnen, der exakte Startzeitpunkt bleibt aber unklar und ist stark vom Wetter abhängig. Ein Seil ist schon an der Schwanzflosse dran, die Mission bleibt aber ein hochgefährliches Unterfangen.

Wal-Forscher schlägt Alarm: „Ein Knall ist fast abzusehen“

Die Warnung von Wal-Forscher Fabian Ritter ist unmissverständlich. Bereits am Freitag wies er auf die Gefahr hin. „Der Druck im Inneren des Tieres baut sich immer weiter auf, und irgendwann könnte es mit einem großen Knall in die Luft fliegen“, äußerte der Experte. Seine düstere Prognose: „Eine solche Situation ist schon fast abzusehen.“

Ritter erinnert an einen furchtbaren Vorfall in Taiwan vor einigen Jahren. Dort explodierte ein Pottwal während des Transports. Sein drastischer Kommentar dazu: „In diesem Regen aus Blut, Partikeln und Fäulnisgasen möchte man nicht gestanden haben.“

Der aufgeblähte Kadaver des toten Wals „Timmy“ liegt vor der dänischen Küste.

Copyright: -/News5/dpa

Der aufgeblähte Kadaver des toten Wals „Timmy“ liegt vor der dänischen Küste.

Um das Risiko zu minimieren, müsste der Kadaver gezielt geöffnet werden, so der Meeresbiologe. Doch dafür ist es womöglich schon zu spät, was den Eingriff jetzt extrem riskant werden lässt. Man würde Spezialwerkzeug wie eine Lanze benötigen, um die massive Haut- und Speckschicht zu durchstoßen.

Makabrer Tourismus: Selfies auf dem toten Giganten

Während die Rettungskräfte eine Lösung suchen, sorgt das Geschehen am Strand von Anholt für einen bizarren Ansturm. Immer wieder kommen Schaulustige, um den verwesenden Koloss zu fotografieren.

Der Gipfel der Geschmacklosigkeit: Einige Personen steigen sogar auf den Kadaver, um damit für Selfies zu posieren.

Gleichzeitig werfen tiefe Verletzungen am Körper von „Timmy“ neue Fragen auf. Besonders auffällig sind längliche Kerben an der Schwanzflosse. Da sie keine Algen oder Verfärbungen zeigen, wird angenommen, dass sie kurz vor seinem Ableben verursacht wurden. Das facht die Diskussion über eine misslungene Rettungsmission erneut an.

Die wochenlange Reise des Wals entlang der deutschen Ostseeküste nahm ein tragisches Ende. Mitte April konnte eine private Initiative das Tier zwar noch in tiefere Gewässer ziehen, doch nur einen Monat später wurde sein lebloser Körper bei Dänemark aufgefunden. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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