Wegen eines Streits um schlechte Noten ist es in Spanien zu einer Familientragödie gekommen. Drei Menschen starben. Erst nach Tagen wurde die grausame Tat entdeckt.
Streit um schlechte NotenEltern sperren Internetzugang – 15-Jähriger richtet Blutbad an

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Wegen eines Streits um schlechte Noten erschoss ein Junge in Spanien seine Familie. Unser Foto wurde im Januar 2014 in Schwerin aufgenommen und steht in keinem Bezug zu der beschriebenen Tat.
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Familientragödie in Spanien. Offenbar im Streit um schlechte Schulnoten hat ein 15-Jähriger seine Eltern und seinen kleinen Bruder getötet. Eine Tante des Teenagers entdeckte die Tat. Das gab die Polizei am Samstag, 12. Februar 2022, bekannt.
Laut einem spanischen Polizeisprecher suchte die Frau das Haus der Familie in Elche, nahe Alicante, auf, weil sie bereits seit Tagen nichts mehr von ihrer Schwester gehört hatte.
Vor Ort soll der 15-jährige Junge seiner Tante gebeichtet haben, „dass er seinen Vater, seine Mutter und den Bruder getötet hat“.
Wie die Regionalzeitung „Diario Levante“ schreibt, habe sich der Junge drei Tage in dem Haus aufgehalten. Die Eltern hätten dem 15-Jährigen wegen seiner schlechten Schulleistungen den Internetzugang gesperrt. Außerdem habe er sich geweigert, bei der Feldarbeit zu helfen. Die Polizei bestätigte diese Details auf Anfrage nicht - die Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen.
Den Beamten berichtete er anschließend, er habe seinen zehn Jahre alten Bruder und den Vater mit dem Jagdgewehr des Vaters erschossen. Er wurde festgenommen. (jxr/afp)

