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Ebola breitet sich ausSieben bestätigte Fälle in Uganda – auch Klinik-Personal betroffen.

Ebola-Ausbruch - Kongo

Copyright: Moses Sawasawa/AP/dpa

Nach dem Ebolaausbruch im Kongo und in Uganda gibt es bereits mehr als 900 Verdachtsfälle vor allem in der Demokratischen Republik Kongo. (Archivbild)

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Ebola breitet sich in Uganda aus: Klinikpersonal infiziert

Die Furcht vor der gefährlichen Seuche nimmt zu: Ebola greift in Uganda weiter um sich. Besonders alarmierend: In der Hauptstadt Kampala sind jetzt auch Klinikmitarbeiter infiziert.

Eine Hiobsbotschaft kommt aus Ostafrika: Die Gesundheitsbehörden in Uganda melden zwei zusätzliche Ansteckungen mit dem Ebola-Virus. Damit klettert die Gesamtzahl der registrierten Erkrankungen in dem Staat auf sieben.

Betroffen sind diesmal zwei Angestellte eines nicht-staatlichen Krankenhauses in der Metropole Kampala. Laut offiziellen Angaben erhalten beide bereits medizinische Versorgung.

Intensive Suche nach allen Kontakten

Jetzt beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit: Die Verantwortlichen versuchen mit aller Kraft, sämtliche Personen zu finden und zu beobachten, die mit den Erkrankten in Berührung kamen. Jede einzelne Begegnung wird zurückverfolgt, um eine weitere Verbreitung der Seuche zu stoppen.

Was die Situation besonders brisant macht: Ein früherer Vorfall verdeutlicht die enorme Gefahr. Eine Frau reiste per Flugzeug aus der Demokratischen Republik Kongo in die ugandische Metropole Kampala. Wegen Magenbeschwerden ließ sie sich dort in einem privaten Krankenhaus behandeln und verließ das Land danach wieder.

WHO schlug bereits global Alarm

Die erschütternde Gewissheit folgte erst im Nachhinein: Eine bei ihr entnommene Probe wies das Ebola-Virus nach. Dieser Vorfall ist ein dramatischer Beleg dafür, wie rasant die Krankheit internationale Grenzen überwinden kann.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) reagierte bereits Mitte Mai auf die Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo. Sie erklärte damals einen Gesundheitsnotstand von internationaler Bedeutung. Zu jenem Zeitpunkt waren schon über 240 Verdachtsfälle bekannt.

Die Situation hat sich seitdem weiter verschärft: Aktuell werden über 900 mutmaßliche Ansteckungen und mehr als 100 nachgewiesene Erkrankungen gezählt. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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