Dramatische Bilder Hurrikan trifft US-Karibikinsel – „katastrophale Überschwemmungen“

Ein Haus auf Puerto Rico steht unter Wasser, nachdem Hurrikan Fiona am 18. September 2022 auf die Karibikinsel getroffen ist.

Ein Haus auf Puerto Rico steht unter Wasser, nachdem Hurrikan „Fiona“ am 18. September 2022 auf die Karibikinsel getroffen ist.

Schlimme Bilder aus dem US-Außengebiet Puerto Rico. Bilder zeigen umgestürzte Bäume, Überschwemmungen und Menschen in Not. 

Der Hurrikan „Fiona“ ist in Puerto Rico auf Land getroffen und hat starken Regen sowie „katastrophale Überschwemmungen“ in weiten Teilen der Karibikinsel ausgelöst. Dies gab das US-Hurrikanzentrum in Miami im Bundesstaat Florida am Sonntag (18. September 2022) bekannt.

Auf Fotos in sozialen Netzwerken waren umgestürzte Bäume, Überschwemmungen und Rettungsaktionen zu sehen. „Der Notfall ist noch nicht vorbei, alle sollten an einem sicheren Ort bleiben“, schrieb Gouverneur Pedro Pierluisi. Unterdessen bereitete sich die Dominikanische Republik auf „Fiona“ vor.

Stürme auf Puerto Rico: Hurrikane sorgen für Tote und Verletzte

„Fiona“ erreichte die Südwestküste Puerto Ricos in der Nähe von Punta Tocón mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Stundenkilometern. Der Wirbelsturm hatte über dem Atlantik an Kraft gewonnen und war auf dem Weg nach Puerto Rico zu einem Hurrikan hochgestuft worden.

Alles zum Thema Hochwasser

„Fiona“ hatte zuvor bereits zu einem kompletten Stromausfall auf der Karibikinsel geführt. „Das Stromnetz ist aufgrund der Auswirkungen des Hurrikans derzeit außer Betrieb“, schrieb Gouverneur Pierluisi in sozialen Netzwerken. Nach Angaben des Stromanbieters Luma Energy könnte die Wiederherstellung der Stromversorgung mehrere Tage dauern.

Schon vor dem Sturm war in Puerto Rico der Strom immer wieder ausgefallen, was auch zu Demonstrationen führte. Unzuverlässige Stromversorgung ist seit langem ein Problem in dem US-Außengebiet.

Das Hurrikanzentrum warnte für das US-Außengebiet Puerto Rico und die Dominikanische Republik vor sintflutartigen Regenfällen und Schlammlawinen. „Diese Niederschlagsmengen werden in Puerto Rico und Teilen der östlichen Dominikanischen Republik zu lebensbedrohlichen Sturzfluten und Überschwemmungen in den Städten sowie zu Schlammlawinen und Erdrutschen in höher gelegenen Gebieten führen.“

Puerto Rico, eine Insel mit gut drei Millionen Einwohnern, ist während der Hurrikan-Saison oft Stürmen ausgesetzt. Besonders der Hurrikan „Maria“ beschädigte im September 2017 die Insel schwer. Rund 3000 Menschen kamen ums Leben. Die Hurrikan-Saison im Atlantik dauert von Juni bis November. (mac/dpa)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.