Feuer-Hölle in Kalifornien! War es ein Segler in Not?
Drama um gestrandeten SeglerSeine Signalrakete löst wohl größten Brand der Inselgeschichte aus

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Die Feuerwehr macht Fortschritte bei der Brandbekämpfung.
Flammen-Hölle in Kalifornien! Im Süden des US-Staates liefern sich hunderte Einsatzkräfte einen erbitterten Kampf gegen gewaltige Waldbrände. Aber es gibt einen Hoffnungsschimmer: Gleich zum Start der Feuersaison an der Westküste gibt es erste gute Nachrichten. Auf der Küsteninsel Santa Rosa ist eine riesige Brandfläche von etwa 68 Quadratkilometern entstanden. Bis Dienstagabend (Ortszeit) konnten die Helfer das Feuer aber schon zu 26 Prozent unter Kontrolle bringen.
Auch nordwestlich von L.A. wütet ein Feuer. Das sogenannte „Sandy Fire“ hat sich bei Simi Valley auf fast sieben Quadratkilometer ausgebreitet. Doch die Natur hilft mit: Die Temperaturen sinken und der Wind lässt nach. Das erleichtert die Löscharbeiten enorm. Ein erster Erfolg: Fünf Prozent des Brandes sind bereits eingedämmt.
Orkanböen als Brandbeschleuniger
Am Montagmorgen war die Lage noch viel schlimmer. Starke Böen peitschten die Flammen durch die Hügel über Simi Valley und trieben das Feuer rasant voran. Eine unaufhaltsame Feuerwalze! Medien melden, dass mindestens ein Haus den Flammen zum Opfer fiel. Die Behörden reagierten sofort: Für einige Bezirke wurde die Evakuierung angeordnet. Zwischenzeitlich mussten 29.000 Menschen ihre Häuser verlassen. Am Dienstag waren es immerhin noch rund 17.000 Betroffene.
Insel-Feuer bricht traurigen Rekord
Dieses Feuer auf Santa Rosa ist historisch, aber auf die schlimmste Art. Die „Los Angeles Times“ berichtet, es sei der größte Brand, der in der jüngeren Vergangenheit der Insel je registriert wurde. Ein Paradies in Flammen: Die Insel ist ein beliebtes Ziel für Camper und Wanderer. Sie ist Teil des Channel-Islands-Nationalparks und berühmt für ihre besondere Flora und Fauna. Seit das Inferno losbrach, ist die Insel für alle Besucherinnen und Besucher komplett abgeriegelt.
Unglaubliche Ursache: War es ein Segler in Not?
Jetzt kommt der „Wie bitte?!“-Moment: Die Ursache für die Katastrophe ist womöglich total skurril. Die US-Küstenwache vermutet, dass ein Segler in Seenot mit seinen Signalraketen das Feuer entfacht haben könnte. Der Mann (67) hatte Schiffbruch erlitten und war auf dem Eiland gestrandet. Ein Helikopter holte ihn später da raus. (dpa/red)
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