Drama auf dem AtlantikOrcas jagen und versenken Segelboot

Schwertwal im Wasser.

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Vor Spanien attackiert eine Gruppe Schwertwale ein Segelschiff und schickt es auf den Meeresgrund. (Symbolbild)

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Was für ein Schock auf offener See! Vor Spanien attackiert eine Gruppe Schwertwale ein Segelschiff und schickt es auf den Meeresgrund.

Für jeden Segler ist das die reinste Horrorvorstellung. Am Donnerstag (23. Juli) wurde dieser Albtraum für die Crew der Segelyacht „Idem“ wahr. Eine Gruppe Orcas griff das Schiff 1,3 Seemeilen entfernt von der spanischen Atlantikküste an. Die Meeressäuger rammten das Boot mit solcher Wucht, dass es leckschlug und sofort Wasser aufnahm.

Die beiden Segler an Bord hatten keine Chance, ihr Schiff zu retten. Glück im Unglück: Ein anderes Motorboot war in der Nähe und nahm die Schiffbrüchigen auf. Beide blieben unverletzt. Für die „Idem“ kam jedoch jede Hilfe zu spät. Sie ging unter, bevor die Rettungskräfte sie in den Hafen ziehen konnten. Das berichtet „t-online“.

Doch diese Attacke war nur die Spitze des Eisbergs. Am gleichen Tag gab es in dem Seegebiet noch mehr Angriffe von Orcas. Ein Segelschiff verlor dabei sein komplettes Ruder, während ein anderes Boot mit einem Schaden davonkam und seine Reise fortsetzen konnte.

Und die Angriffsserie ging am Freitag weiter. Die Küstenwache musste ausrücken, um das schwedische Segelboot „Vai“ mit seiner zweiköpfigen Besatzung in den sicheren Hafen zu bringen. Die Anwesenheit der Orcas hatte auch Folgen für den Segelsport: Die erste Etappe der bekannten Rías-Altas-Regatta wurde aus Sicherheitsgründen abgesagt.

Die Fachwelt steht vor einem Rätsel, was das seltsame Verhalten der hochintelligenten Tiere angeht. Seit einiger Zeit nehmen diese sogenannten „Interaktionen“, wie Experten es nennen, vor allem an den Küsten von Portugal und Spanien zu.

Die Motive sind völlig offen: Forscher vermuten, dass es sich um Spiel oder Neugier handeln könnte. Aber auch eine schlimme Erfahrung, die eine Orca-Gruppe in der Gegend gemacht hat, wird als möglicher Auslöser diskutiert. (red)

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