Schockierende Enthüllungen aus Kalabrien: Um Feuer zu legen, greifen Kriminelle zu unvorstellbar grausamen Mitteln.
Waldbrände in ItalienBehörden-Chef äußert ungeheuren Verdacht

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Domenico Costarella, Generaldirektor des Zivilschutzes der Region Kalabrien, äußert einen grausamen Verdacht.
Hinter den gewaltigen Feuern in der italienischen Region Kalabrien stecken anscheinend gewissenlose Täter. Domenico Costarella, Generaldirektor des Zivilschutzes der Region Kalabrien, berichtet in einer Videobotschaft von schrecklichen Funden, die beim Löschen der Feuer gemacht wurden.
Laut seinen Angaben stießen die Helfer auf diverse heimtückische Konstruktionen, darunter Kerzen mit entzündlichen Stoffresten und Glasbehälter mit Lunten, die als Zeitzünder dienen sollten. Die brutalste Methode war aber eine andere: Man hatte Katzen mit brennbarer Flüssigkeit getränkte Stoffe an den Schwanz gebunden, um die Tiere als Fackeln zu missbrauchen. Das berichtet „Corriere della Calabria“.
Waldbrände im Süden Europas: ungeheurer Verdacht
Costarella sprach von Taten, die von „kriminellen Köpfen“ geplant wurden, und stufte die Vorgehensweise als „unmenschlich“ ein. Sein ernüchterndes Resümee lautete: „Leider ist der schlimmste Feind des Menschen der Mensch selbst.“
Im Süden Europas wüten mehrere verheerende Waldbrände. In Italien sind Sizilien und Kalabrien besonders betroffen. Auf Sizilien wurden am Freitag Dutzende Feuer gemeldet.
Extreme Waldbrände haben sich in Frankreich und Spanien ausgebreitet. Behördenangaben zufolge wurden im Südwesten Frankreichs bislang rund 141.000 Menschen evakuiert. Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez betonte, das Land habe noch nie zuvor Brände in diesem Ausmaß erlebt, und versprach, „alles zu tun“, um die Stadt Bordeaux zu schützen. In Spanien wurden laut dem Innenministerium alleine im Raum der Hauptstadt Madrid rund 25.000 Menschen zur Evakuierung aufgefordert. Den Behörden zufolge war das Feuer dort „nicht zu löschen“. (red)
