Zuerst der Sohn, nun der Vater hinter Gittern: Ein unfassbarer Fall!
Mord in DortmundVerrückte Entwicklung im Beziehungs-Krimi

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Polizeifahrzeug auf einer Straße.
Eine absolut dramatische Entwicklung in der Mord-Sache um den toten Pflege-Unternehmer Jimmy N. (26)! Der Sohn (24), der anfangs verhaftet wurde, ist wieder frei. Dafür wurde sein Vater (55) festgesetzt – er befindet sich nun unter Mordverdacht in U-Haft.
Die Fahnder gehen davon aus, dass der Vater letzten Samstag gegen 20.00 Uhr in einem beschaulichen Dortmunder Viertel auf Jimmy N. zu schießen begann und seine Pistole komplett leer feuerte. 15 von 18 Schüssen trafen den 26-Jährigen, der daraufhin tödlich verletzt zu Boden sank. Anfangs wurde der Sohn des 55-Jährigen wegen der Aussage eines Zeugen verdächtigt, aber die Auswertung seines Mobiltelefons sprach ihn frei. Anscheinend hielt er sich zum Zeitpunkt der Tat woanders auf. „Damit ist er eigentlich raus“, erklärt Staatsanwältin Maribel Andersson. Das berichtet „t-online“.
Nun konzentrieren sich die Ermittlungen auf den Vater. Als Grund wird Eifersucht vermutet: Das Opfer war der neue Lebensgefährte seiner früheren Frau. Von dem Verdächtigen hatte sich die 51-Jährige schon vor Jahren getrennt. Gemeinsam mit ihrem viel jüngeren Partner baute sie einen Pflegedienst auf und führte diesen.
Der 55-Jährige hat die Trennung anscheinend nie verkraftet. Er stalkte seine Ex-Partnerin und sprach Drohungen aus, was ihm laut Anklagebehörde schon eine Geldstrafe einbrachte. Seine Wut wurde offenbar immer größer. Erst kürzlich soll er zu seinem Sohn gesagt haben, Jimmy N. und seine frühere Frau hätten die Familie kaputtgemacht. Ähnliches berichteten auch weitere Zeugen. Außerdem untersucht die Staatsanwaltschaft jetzt Anhaltspunkte für eine mögliche psychische Erkrankung des Mannes.
Schon am Montag waren die Nachforschungen gegen den 55-Jährigen erfolgreich, als die Polizei ihn in seinem Wagen schnappte. Ein Richter schickte ihn am Dienstag wegen Mordes in Untersuchungshaft. Doch ein wichtiges Puzzleteil in dem Fall ist weiterhin verschwunden: Von der Waffe fehlt bislang jede Spur. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

