DHL Erschreckender Lebend-Fund in Paket – „Es wurde plötzlich still“

Ein Zusteller der DHL zieht in Dortmund einen Paketwagen zu seinem Fahrzeug (Archivfoto vom 21.10.2003).

In einem Paket der DHL wurde eine erschreckende Entdeckung gemacht Das Symbolbild aus dem Jahr 2003 zeigt einen Zusteller, der in Dortmund einen Paketwagen zu seinem Fahrzeug zieht.

Abertausende von Paketen werden jeden Tag in Deutschland verschickt. Einige davon landen auch bei Zoll und Polizei. Was die Beamten nun jedoch in einem Paket in München entdeckten, macht sprachlos.

Es ist ein Fund, der sprachlos macht. Bei der Durchleuchtung eines DHL-Paketes in einem Verteilerzentrum in Unterschleißheim bei München (Bayern) machte die Polizei eine erschreckende, wie auch potenziell tödliche Entdeckung.

Wie „Bild“ berichtet, sei den Beamten bei der Durchleuchtung eines Paketes eine Unregelmäßigkeit aufgefallen. So konnten Schlangen in dem DHL-Poststück gefunden werden. Sofort transportierten die Beamten das Paket mit den Tieren zur Reptilienauffangstation.

DHL: Polizei macht erschreckende Entdeckung

Dort öffneten Veterinäre den Karton und konnten ihren Augen kaum trauen. „Es wurde kurz still, denn es kamen zwei Gabunvipern zum Vorschein“, so Dr. Markus Baur, der Leiter der Reptilienauffangstation gegenüber „Bild“.

Alles zum Thema Polizeimeldungen

Brisant: Die Gabunviper gehört zu den gefährlichsten Schlangen der Welt. Sie besitzen so lange Giftzähne, dass bei einem Biss ihr Gift extrem tief in den Körper eindringen kann. Im schlimmsten Fall droht eine Amputation der gebissenen Gliedmaßen oder gar der Tod.

DHL: Die Tiere sind potenziell tödlich

Es ist bereits das dritte Paket mit Schlangen, das in dem Postverteilerzentrum entdeckt wurde. So konnten bereits eine Greifschwanz-Lanzenotter und zwei Bambusottern sichergestellt werden. Auch diese Schlangen sind extrem giftig.

Im Vivarium des Staatlichen Museum für Naturkunde Karlsruhe (Baden-Württemberg) werden am 17.05.2013 junge Grubenottern der Gattung Schöne Bambusotter (Cryptelytrops venustus) gezeigt.

Eine junge Bambusotter wurde ebenfalls verschickt.

Woher die Schlangen kommen und wer sie verschickte, ist bislang unklar. Dr. Markus Baur jedenfalls ist schockiert ob der Vorkommnisse: „Wahrscheinlich ist es ein illegaler Tierzüchter, der seine jungen Schlangen so an die Kundschaft bringen will. Was, wenn das Paket auf dem Transportweg aufgeht? Was, wenn der Bote beim Empfänger niemanden vorfindet und das Tier einfach ablegt? Was, wenn jemand Unbeteiligtes wie ein Nachbar das Paket annimmt und irrtümlich öffnet?“

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.