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Preis-Rede mit SprengkraftAutorin Danz erhält Preis und spricht über die Freiheit der Kunst

Schriftstellerin Daniela Danz

Copyright: Matthias Bein/dpa/ZB

Die Schriftstellerin Daniela Danz hat den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung erhalten (Archivbild).

Autorin erhält Preis – ihre Rede sorgt für Gänsehaut

Riesen-Anerkennung für Daniela Danz, die Autorin aus Thüringen! Ein hochdotierter Preis geht an sie, aber ihre Rede bei der Verleihung sorgt für den eigentlichen Gänsehaut-Moment. Es geht um Freiheit – und warum sie selbst heute ein zerbrechliches Gut ist.

Die aus Eisenach stammende Schriftstellerin Daniela Danz (49) wurde mit der diesjährigen Auszeichnung für Literatur der Konrad-Adenauer-Stiftung geehrt. Die im Weimarer Land ansässige Autorin nahm den mit 20.000 Euro dotierten Preis am Sonntag in Weimar entgegen.

Ihr Schaffen, das Gedichte, Essays und Prosa beinhaltet, macht sie nach Urteil der unabhängigen Jury zu einer der „unverwechselbaren Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur“. In ihren Werken befasst sie sich mit der Suche nach Freiheit, den Gegensätzen der Natur und europäischen Krisenherden.

Mahnende Worte zur DDR: Freiheit ist kein Geschenk

In ihrer Rede zur Annahme des Preises schlug Danz ernste Töne an. Sie hob die immense Wichtigkeit von Freiheit hervor und erinnerte an die Zustände in der DDR. Dort sei künstlerische Freiheit nicht gegeben gewesen, nicht jede Äußerung war erlaubt und keine Abweichung wurde hingenommen.

Dann folgte die Passage, die zum Nachdenken anregt: „Und obwohl ich mittlerweile dreimal so lange in einem Staat mit einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung lebe, scheint mir die Freiheit der Kunst noch immer keine Selbstverständlichkeit zu sein“, stand laut dem Redemanuskript zu lesen. Ein kraftvolles Bekenntnis, das die Relevanz ihres Schaffens verdeutlicht.

Preisvergabe mit langer Historie

Die der CDU nahestehende Konrad-Adenauer-Stiftung verleiht ihre literarische Auszeichnung schon seit dem Jahr 1993. Die Liste der bisherigen Gewinnerinnen und Gewinner ist hochkarätig besetzt. Unter anderem wurden in der Vergangenheit Herta Müller, Daniel Kehlmann, Wulf Kirsten und Uwe Tellkamp mit dem Preis bedacht. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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