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Küsten um 2 Meter gehobenMindestens 61 Tote nach stärkstem Erdbeben des Jahres

Nach Erdbeben auf den Philippinen

Copyright: XinHua/dpa

Zerstörte Häuser, Straßen und Brücken, eine steigende Zahl von Toten: Die Folgen des starken Erdbebens vor fast einer Woche sind auf der philippinischen Insel Mindanao nach wie vor dramatisch.

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Die Lage nach der gewaltigen Erschütterung auf den Philippinen spitzt sich zu. Während die Zahl der Opfer steigt, sorgt ein unglaubliches Naturereignis für Staunen und Entsetzen.

Knapp sieben Tage nach dem verheerenden Erdstoß auf den Philippinen ist die offizielle Opferzahl weiter angestiegen. Der Nationale Katastrophenschutz bestätigte am Sonntag (14. Juni 2026), dass mindestens 61 Personen ihr Leben verloren haben. Die Situation ist weiterhin angespannt: 40 Menschen gelten als verschollen und über 1.400 zogen sich Verletzungen zu.

Für unzählige Menschen hat sich alles verändert. Über 720.000 Personen sind laut Behördenangaben von den Auswirkungen der Katastrophe betroffen. Zerstörte Straßen und Brücken schneiden etliche Ortschaften von der Umwelt ab. Das erschwert die Hilfseinsätze und die Belieferung mit dem Nötigsten enorm, meldet das UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (Ocha).

Magnitude 7,8: Das stärkste Beben des Jahres

Am Montag traf der Erdstoß mit einer gewaltigen Stärke von 7,8 die Provinz Sarangani. Diese liegt rund 1.000 Kilometer im Süden der Hauptstadt Manila. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS handelte es sich um die weltweit heftigste Erschütterung in diesem Jahr. Seitdem suchen zahllose Nachbeben die Gegend heim.

Das Ausmaß der Zerstörung ist immens: Beinahe 64.000 Wohnhäuser sind beschädigt oder gänzlich vernichtet. Ocha beziffert die Schäden an wichtiger Infrastruktur auf eine Billion Pesos, was umgerechnet etwas mehr als 14 Millionen Euro entspricht.

Irre Folge des Bebens: Landmasse hebt sich um zwei Meter

Doch die Naturkatastrophe hatte eine kaum fassbare Konsequenz. Das philippinische Institut für Vulkanologie und Seismologie (Phivolcs) meldet, dass die Küstenlinie in Teilen der Provinzen Sarangani und Davao Occidental um circa zwei Meter nach oben gedrückt wurde.

Die Auswirkung dieses gewaltigen geologischen Vorgangs ist bizarr: Korallenriffe, die sich vorher unter der Meeresoberfläche befanden, liegen jetzt plötzlich im Freien. Ein gespenstischer Anblick, der die ungeheure Kraft der Erdbewegung verdeutlicht.

Gefahr am Pazifischen Feuerring

Tsunami-Warnungen, die direkt nach dem Hauptbeben für die Philippinen sowie das Nachbarland Indonesien galten, wurden schon am Montag zurückgenommen. Dennoch wurden an diversen Küstenabschnitten kleinere Wellen beobachtet. Die philippinische Inselgruppe befindet sich auf dem Pazifischen Feuerring. Dies ist eine der geologisch unruhigsten Zonen der Welt, wo das Aufeinandertreffen von Erdplatten immer wieder heftige Beben und Vulkanausbrüche verursacht. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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