Strengster Corona-Lockdown Hier dürfen Menschen nicht einmal mehr in die Supermärkte

This picture shows an empty road in Xi'an in China's northern Shaanxi province on December 31, 2021, amid a Covid-19 coronavirus lockdown. (Photo by AFP) / China OUT

Das Foto zeigt leere Straßen in der chinesischen Stadt Xian: Aufgrund der höchsten Infektionszahlen des Landes seit über 21 Monaten ist die nordwestliche Provinzhauptstadt derzeit vollständig abgeriegelt, sämtliche 13 Millionen Bewohner dürfen ihre Häuser praktisch nicht mehr verlassen.

Hier geht wirklich gar nichts mehr, nicht einmal mehr Einkaufen: Aufgrund der höchsten Infektionszahlen Chinas seit über 21 Monaten ist die nordwestliche Provinzhauptstadt Xian derzeit vollständig abgeriegelt. 13 Millionen Bewohner dürfen ihre Häuser praktisch nicht mehr verlassen.

China verfolgt eine knallharte Null-Covid-Politik – und das bekommen die Menschen nun in Xian zu spüren: Dort herrschen die höchsten Infektionszahlen des Landes, die Stadt wurde vollständig abgeriegelt, sämtliche 13 Millionen Bewohner dürfen ihre Häuser praktisch nicht mehr verlassen. Auch die Supermärkte sind dicht, Kioske ebenso. Die Menschen hängen wegen der Ausgangssperren von staatlichen Essenslieferungen ab.

Der knallharte Lockdown gilt seit dem 23. Dezember, Peking fordert, dass der Ausbruch schnellstmöglich gedämmt wird. Die Infektionszahlen lagen zwar mit 166 pro Tag Ende Dezember im internationalen Vergleich sehr niedrig, doch die Volksrepublik ist streng. 

China reagiert mit dem härtesten Lockdown seit Wuhan: Konnten Bewohner Xians zuvor zumindest noch zum Lebensmitteleinkauf ihre Häuser verlassen, dürfen sie nun auch das nicht mehr. Sie dürfen nur noch für die verpflichtenden Covid-Tests ihre Wohnanlagen verlassen, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet.

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Die Menschen sind derzeit vollständig von staatlich organisierten Versorgungslieferungen abhängig. Die Polizei von Xian hat Personal dafür abgestellt, die Wohnkomplexe im Auge zu behalten und sicherzustellen, dass die harten Maßnahmen umgesetzt werden.

Xian: Versorgung aufgrund des harten Lockdowns schwierig

Allerdings gestaltet sich die staatliche Essenslieferung schwierig. Im Internet haben sich viele beschwert, dass sie seit Tagen nur Instant-Nudeln essen, Essensbestellungen kommen nicht an. Es sei unmöglich, sich mit dem Allernötigsten einzudecken, so eine Frau.

Nichts geht mehr in Xian, Menschen dürfen nicht mehr in Supermärkten einkaufen gehen. Stattdessen werden die Bewohner von behördlichen Mitarbeitern mit Lebensmitteln beliefert.

Nichts geht mehr in Xian, Menschen dürfen nicht mehr in Supermärkten einkaufen gehen. Stattdessen werden die Bewohner von behördlichen Mitarbeitern mit Lebensmitteln beliefert.

„Es ist über eine Woche her, dass wir unsere Wohnanlage nicht mehr verlassen können, und die Bezirksregierung organisiert bislang weder Fleisch, Milch oder sonstiges Essen“, wird eine Chinesin aus dem Südteil der Stadt, dem Epizentrum des Corona-Ausbruchs, vom RND zitiert. Man könne sich nur innerhalb der Nachbarschaft gegenseitig aushelfen. Prekär sei die Lage besonders für diejenigen, die keine Kühlschränke zur Essenslagerung haben.

Auf der Onlineplattform Weibo werden Anwohner zitiert, die berichten, wie sich die Versorgungslage innerhalb weniger Tage verschlimmert hat. „Heute habe ich anderthalb Stunden auf meine Lieferung gewartet: eine bloße Kartoffel und zwei Stück Kohl“, heißt es dort. 

Xian: Unmut der Menschen über strenge Maßnahmen wächst

Ein Ladenbesitzer antwortet in einem Gruppen-Chat mehreren verzweifelten Bewohnern, die bei ihm Bestellungen aufgeben wollen, dass er von der Polizei gewarnt wurde, sich nicht gegen die Regeln zu widersetzen.

Der Unmut der Menschen in der Stadt wächst, doch die Behörden sehen sich nach wie vor auf dem richtigen Weg. Die Zahl der Neuansteckungen in Xian war zuletzt rückläufig. Die Behörden sagen, dass die harten Maßnahmen greifen. Für Sonntag wurden 122 neue Corona-Fälle in der Millionenmetropole gemeldet, die niedrigste Zahl seit Weihnachten. Doch der strikte Lockdown gilt vorerst weiter. 

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