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„Erhebliches Risiko für den Verlust von Menschenleben“Rakete stürzt unkontrolliert auf die Erde

Menschen schauen am 24. Juli in China dabei zu, wie eine Rakete mit einem Modul für die chinesische Raumstation startet. Eine Rakete ist am Samstag aus dem Weltraum kommend in die Erdatmosphäre eingetreten.

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Menschen schauen am 24. Juli in China dabei zu, wie eine Rakete mit einem Modul für die chinesische Raumstation startet. Eine Rakete ist am Samstag aus dem Weltraum kommend in die Erdatmosphäre eingetreten.

Eine chinesische Rakete ist nach US-Angaben unkontrolliert aus dem Weltraum abgestürzt. Die Rakete „Langer Marsch 5B“ sei am Samstag über dem Indischen Ozean in die Erdatmosphäre eingetreten, teilte die Weltraum-Abteilung der US-Armee auf Twitter mit.

Nähere Angaben machte das US Space Command nicht. Über mögliche Trümmerteile und den Ort des Aufpralls müsse die chinesische Regierung informieren.

Nasa-Chef Bill Nelson warf Peking jedoch vor, es sei unverantwortlich und riskant, keine Informationen über die Flugbahn der Rakete zu veröffentlichen.

China lässt Rakete abstürzen: „Risiko für Verlust von Menschenleben“

„Alle Raumfahrtnationen sollten sich an bewährte Praktiken halten und ihren Teil dazu beitragen, diese Art von Informationen im Voraus weiterzugeben“, erklärte er am Samstag (30. Juli) auf Twitter.

Insbesondere bei Raketen wie „Langer Marsch 5B“ bestehe durch Trümmerteile ein „erhebliches Risiko für den Verlust von Menschenleben und Eigentum“.

Mit der Rakete war am vergangenen Sonntag das unbemannte Modul „Wentian“ ins All gebracht worden, das zweite von drei Modulen für die chinesische Raumstation „Tiangong“.

Die Raumstation soll gegen Ende des Jahres voll funktionsfähig sein und eine Lebensdauer von zehn Jahren haben. Die Volksrepublik hat in den vergangenen Jahren Milliardensummen in ihre Raumfahrtprogramme gesteckt, um zu den USA und Russland aufzuschließen. (dpa)

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