Ein perfider Plan soll junge Frauen gezielt in die Sucht treiben.
Brutale Falle am BahnhofJugendliche mit Rauschgift geködert und misshandelt?

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Polizist mit Ausrüstung vor Polizeifahrzeug
Ein Skandal erschüttert den Hauptbahnhof in Nürnberg! Eine Männergruppe soll es dort gezielt auf Mädchen und junge Frauen abgesehen haben. Der hinterhältige Trick: Das Zutrauen der Betroffenen, die häufig aus einem problematischen Umfeld kommen, wurde anscheinend mit Präsenten, geheuchelter Zuneigung und starken Betäubungsmitteln gewonnen.
Nun konnte eine spezielle Ermittlungsgruppe der Polizei einen 22 Jahre alten Mann dingfest machen. Die Festnahme ereignete sich am Mittwoch (27. Mai). Der Vorwurf wiegt schwer: Er soll in seinem Apartment eine Minderjährige vergewaltigt haben. Während der Wohnungsdurchsuchung stießen die Einsatzkräfte auf Arzneimittel und synthetische Rauschgifte. Dem jungen Mädchen soll er Schmerzmittel verabreicht haben. Das berichtet „t-online“.
Abartige Bezahlung für neuen Stoff
Die Fahnder vermuten ein grausames System der Abhängigkeit. Nachdem die jungen Frauen abhängig gemacht wurden, erhielten sie angeblich mehr Betäubungsmittel ausschließlich als „Gegenleistung für sexuelle Handlungen“. „Es besteht der Verdacht, dass sich in diesem Zusammenhang auch sexuelle Übergriffe und Vergewaltigungen zugetragen haben“, teilten die Behörden mit. Manche der Mädchen wurden mutmaßlich sogar in die Prostitution gedrängt.
Schon lange ist der Nürnberger Hauptbahnhof als sozialer Hotspot bekannt. Ein Jugendlicher, der regelmäßig vor Ort ist, äußerte sich gegenüber der „Welt“ mit den Worten: „Das ist absolut abgefuckt, was hier passiert.“ Er sei lose mit einer der Betroffenen, einem 15-jährigen Mädchen, bekannt. Sie habe ihm berichtet, dass die Mädchen „rumgereicht wie ein Spielzeug“ würden.
Drogenhelferin schlägt Alarm: „Kein Kind ist sicher“
Für Daniela Dahm, Geschäftsführerin des Drogenhilfevereins Lilith, ist dieses Phänomen keineswegs neu. „Wir beobachten seit über 30 Jahren, dass – oft ältere – Männer am Bahnhof Kontakt zu sehr jungen Mädchen suchen, und warnen nahezu gebetsmühlenartig vor solchen Entwicklungen“, erläuterte die Sozialpädagogin.
Die Untersuchungen sind für die Polizei kompliziert. Oft kommen die Opfer aus „problematischen sozialen Schichten“, ihre Bereitschaft zur Aussage ist gering. Zehn Verdächtige hat die Soko im Visier, zwei Männer sitzen seit Mitte Mai in Haft. In der Wohnung des 22-Jährigen klickten auch für einen 35-Jährigen die Handschellen, der per Haftbefehl gesucht wurde. Gegen die beiden Syrer wurde Haftbefehl erlassen.
Dahm spricht eine unmissverständliche Warnung an alle Eltern aus. Es sei wichtig zu verstehen, dass kein Kind vor Beeinflussung und Ausnutzung gefeit ist. Unter den Betroffenen könnten sich auch Mädchen befinden, „die zum Beispiel aufs Gymnasium gehen, aus behüteten Familien kommen, deren Eltern sich gut kümmern“. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
