An der A30 gibt es Stau für Erdbeer-Spaghettieis.
Irre Idee geht viralDieser Erdbeer-Drive-in an der A30 sorgt für lange Schlangen

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Neben frischen Erdbeeren gibt es auch Eis und Milchshakes im Erdbeer-Drive-in.
Erdbeer-Wahnsinn an der A30: Dieser Drive-in sorgt für Mega-Staus
Erdbeer-Alarm statt Fast-Food-Frust! In Niedersachsen, unweit der A30, löst ein ganz besonderer Drive-in seit Kurzem immer wieder enorme Fahrzeugschlangen aus. Statt Burger gibt es hier von einem Erdbeerhof Köstlichkeiten wie frische Beeren, Milchshakes, Spaghettieis oder schokolierte Früchte direkt durchs Autofenster. Die Bestellung geben die Besucher vorher von ihrem Fahrzeug aus an einem Terminal auf. Dafür nehmen einige Leute sogar weite Wege und lange Wartezeiten auf sich.
So wie Nina und Mia, die für dieses Erlebnis eine Autofahrt von rund 80 Kilometern aus Gelsenkirchen bis ins südliche Emsland auf sich nahmen. «Das ist mal etwas Außergewöhnliches im Drive-in», sagt Mia. An normalen Verkaufsbuden für Erdbeeren finde man ja keine Früchte mit Schokolade oder Spaghettieis, fügt Nina hinzu. Der beliebte Erdbeer-Drive-in befindet sich in der Nähe der Ausfahrt Rheine-Nord an der Autobahn A30.
Idee aus Holland wird zum viralen Hit

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Vertriebsleiter Silvan Schulze-Weddige kam die Idee für den Drive-in in den Niederlanden.
Den Einfall für diese besondere Verkaufsidee hatte Silvan Schulze-Weddige, der Betriebsleiter des Spargel- und Erdbeerhofes Gut Holsterfeld, während eines Abstechers in die Niederlande. «Im letzten Jahr haben wir uns überlegt, dass wir einen Erdbeer-Drive-in bei uns eröffnen wollen und wir kamen auf die Idee, weil wir uns das bei holländischen Kollegen angeguckt haben.»
Anfangs musste er für das Vorhaben in seinem eigenen Unternehmen noch ordentlich die Werbetrommel rühren. «Aber wie man jetzt sieht, war der Riecher richtig.» Der Zulauf sei speziell zu Beginn gewaltig gewesen. In der Warteschlange am Drive-in erstellen viele Fahrerinnen und Fahrer Clips, die sie dann in sozialen Netzwerken veröffentlichen. «Das ganze ging am ersten Tag viral auf Tiktok», berichtet Schulze-Weddige. (dpa/red)
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