Zwischenfall an Bord eines Fliegers von Bremen nach Amsterdam. Der Pilot musste den Startvorgang abbrechen, weil ein Passagier randalierte.
Chaos in BremenFlieger muss Start abbrechen – Ereignisse an Bord noch unklar

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Wegen eines randalierenden Fluggastes musste ein Pilot den Startvorgang abbrechen und zum Terminal zurückkehren. Das Symbolfoto vom 12. Dezember 2011 zeigt Feuerwehrleute während einer großen Einsatzübung auf dem Flughafen Bremen und steht nicht in direktem Zusammenhang mit dem Fall.
Die Passagiere hatten eingecheckt, alles war bereit für den Start. Doch ein alkoholisierter Fluggast sorgte kurz vor dem Start einer Maschine von Bremen nach Amsterdam für Chaos. Der Pilot brach den Startvorgang ab und kehrte zum Terminal zurück.
Der betrunkene Passagier hatte sich zuvor aggressiv verhalten und dabei randaliert. Der Vorfall ereignete sich am Freitagabend (21. Oktober 2022) an Bord einer niederländischen Maschine mit 69 Fluggästen.
Randale im Flieger nach Amsterdam: Bundespolizei holt Mann aus Maschine
Die Bundespolizei wurde alarmiert, um den 33-Jährigen aus Oldenburg aus dem Flugzeug zu begleiten. Zunächst folgte der Mann dem Verweis des Piloten, leistete jedoch bereits im Gang zum Terminal erheblichen Widerstand.
Der Mann sperrte sich und versuchte zum Schlag auszuholen. Mehrfach beleidigte und bedroht er die Beamten. In Handschellen wurde er zur Flughafenwache gebracht.
Die Ereignisse an Bord der Maschine sind noch unklar. Ein Richter ordnete eine Blutentnahme an. Unter anderem wird wegen Beleidigung, Bedrohung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Anschließend wurde der Oldenburger entlassen.
Wegen des Flugausschlusses startete die Maschine mit einstündiger Verspätung. Neben dem Strafverfahren muss der 33-Jährige mit Regressforderungen in noch unbekannter Höhe rechnen. (ots/susa)

