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Urteil nach Bluttat am Holocaust-Mahnmal13 Jahre Haft für den syrischen Angreifer (20)

Polizeibeamte am Holocaust-Mahnmal

Copyright: IMAGO / NurPhoto

Polizeibeamte am Holocaust-Mahnmal

Ein Angriff, der schockierte. Nun gibt es eine Entscheidung des Gerichts.

Das Urteil ist da: Ein 20 Jahre alter Syrer muss für 13 Jahre ins Gefängnis. Er hatte vor rund einem Jahr bei einem schrecklichen Angriff mit einem Messer einen Touristen am Berliner Holocaust-Mahnmal attackiert. Das spanische Opfer kam bei der Tat nur mit knapper Not davon.

Für den heute 31 Jahre alten Mann aus Spanien hatte der Angriff verheerende Folgen: Er erlitt lebensbedrohliche Verletzungen und ist seitdem arbeitsunfähig. Das Berliner Kammergericht befand den jungen Syrer des versuchten Mordes für schuldig. Auch der Versuch, einer terroristischen Vereinigung im Ausland beizutreten, wurde ihm zur Last gelegt. Das berichtet „FOCUS online“.

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Die Bundesanwaltschaft hatte die Tat als radikal-islamistisch und antisemitisch eingestuft und deshalb eine lebenslange Freiheitsstrafe gefordert. Die Gegenseite sah den Fall jedoch völlig anders. Der Verteidiger des 20-Jährigen pochte auf eine siebenjährige Jugendstrafe und sprach sich dafür aus, das allgemeine Strafrecht nicht anzuwenden.

Der Täter stellte sich ungefähr zweieinhalb Stunden nach der Bluttat am Mahnmal den Behörden und saß seither in U-Haft. Der Verurteilte kam 2023 ohne Begleitung als minderjähriger Flüchtling nach Deutschland und war in einer Unterkunft in Leipzig untergebracht. Im Prozess äußerte er Reue und bat um Verzeihung. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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