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Panne bei Bezos-RaketeSatellit in falscher Umlaufbahn – Triebwerk hatte zu wenig Schub

Blue Origin Rakete bringt Satelliten ins All

Copyright: John Raoux/AP/dpa

Vieles lief wie geplant bei dem Start - aber eine wichtige Sache nicht.

Ein teurer Fehler für den Amazon-Gründer. Seine "New Glenn" hat im All gepatzt.

Das tut weh! Für Jeff Bezos, den Gründer von Amazon, und seine Raumfahrtfirma Blue Origin ist es eine bittere Pille. Ihre hochmoderne Schwerlastrakete „New Glenn“ hat bei der dritten Mission gepatzt und einen Satelliten im verkehrten Orbit platziert. Ein Desaster, das Fragen aufwirft.

„Wir haben eindeutig nicht die Mission abgeliefert, die unser Kunde wollte und unser Team erwartet“, so die schonungslose Offenheit von Unternehmenschef Dave Limp auf der Plattform X. Ein klares Eingeständnis des Scheiterns.

Fehlersuche gestartet: Hat ein Triebwerk schlappgemacht?

Aber was lief schief? Laut ersten Informationen, die auch die „dpa“ meldet, hat wohl eines der Antriebsaggregate zu wenig Leistung gebracht. Jetzt wird der Zwischenfall zusammen mit der amerikanischen Flugaufsicht FAA genau unter die Lupe genommen.

Dabei fing alles so gut an. Der Start der „New Glenn“ vom Weltraumbahnhof in Cape Canaveral, Florida, verlief wie am Schnürchen. Die Sensation dabei: Zum ersten Mal wurde eine wiederverwendete Raketenstufe genutzt. Und die landete nach ihrem Einsatz auch wieder punktgenau auf einer schwimmenden Plattform im Atlantik. Eine technische Glanzleistung, aber die eigentliche Aufgabe wurde verfehlt.

"Blue Bird 7" im falschen Orbit ausgesetzt

Der Satellit, der auf den Namen „Blue Bird 7“ hört, wurde in einem zu tiefen Orbit freigesetzt. Dies wurde auch vom Produzenten AST SpaceMobile bestätigt. Für den Auftraggeber dürfte die Mission damit gescheitert sein.

Dieser Fehlschlag ist ein herber Dämpfer im Duell der Technik-Milliardäre. Blue Origin möchte mit seiner „New Glenn“ eigentlich dem Rivalen SpaceX von Elon Musk Paroli bieten, der den Markt für kommerzielle Weltraumflüge aktuell beherrscht. Die ersten beiden Flüge der „New Glenn“ im Januar 2025 sowie zehn Monate danach waren noch glattgegangen. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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